Feier im Jugendraum Grebendorf lief aus dem Ruder

Meinhard will künftig Facebook-Partys verbieten

Grebendorf. In den Jugendräumen in Meinhard wird künftig eine Bekanntgabe von Partys über Facebook verboten. Vor zwei Wochen verbreitete sich die Nachricht einer Party im Jugendraum Grebendorf über das soziale Netzwerk.

Über 100 Jugendliche kamen zur eigentlich im kleinen Rahmen geplanten Feier, die Stimmung kippte, die Polizei wurde gerufen.

„Gott sei Dank gibt es verantwortungsbewusste Jugendliche, die die Polizei angerufen haben“, sagte Bürgermeister Hans Giller, der während der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag von dem Vorfall berichtete. Die Konsequenz sei nun, das in die Hausordnung ein Verbot von Partyeinladungen über Facebook verankert werde. Jugendpflegerin Jennifer Müller glaubt nicht, dass die Jugendlichen beabsichtigt hatten, über Facebook noch mehr Feierwillige einzuladen. „Die jungen Leute sind auf Facebook einfach zu offen und denken nicht über mögliche Konsequenzen nach“, sagt Müller. Und die könnten weitreichend sein, da es sich um eine Ordnungswidrigkeit handele. Das bestätigt auch Polizeisprecher Jörg Künstler: „Veranstaltungen im öffentlichen Raum müssen angemeldet sein, sonst ist es eine Ordnungswidrigkeit.“ Wer einen Raum, wie den Jugendraum, miete und bei einer Eskalation die Polizei rufen müsse, dem könnten schlimmstenfalls die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden. (dir)

Mehr zur Facebook-Party im Jugendraum Grebendorf lesen Sie in der Samstagsausgabe der Werra-Rundschau.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare