Zwei Wochen geht nichts

Bundesstraße 249 zwischen Grebendorf und dem Parkplatz Werratalsee wird in den Herbstferien voll gesperrt

Für zwei Wochen nur schwer zu erreichen: Die Firmen im Gewerbepark Meinhard an der Schindersgasse in Grebendorf befürchten Umsatzeinbußen bis zu 50 Prozent, wenn die Straße gesperrt ist. Eine Umleitung führt durch Grebendorf. Foto: Stück

Grebendorf/Wanfried. Bitter wird es für Pendler zwischen Eschwege und Thüringen in den Herbstferien: Die Bundesstraße 249 wird von Montag, 9. Oktober, bis Samstag, 21. Oktober, zwischen dem Grebendorfer Hüttchen und dem Parkplatz am Werratalsee voll gesperrt.

Die Sanierung

Grund sind laut Hessen Mobil Sanierungsarbeiten auf dem rund 1400 Meter langen Teilstück. In den zwei Wochen sollen die oberen Asphaltschichten abgefräst und erneuert sowie die Schutzplanken angepasst und der Streckenabschnitt neu markiert werden. Die Gesamtkosten liegen laut Hessen Mobil bei rund 600.000 Euro, die der Bund trägt.

Die Umleitung

Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft in beiden Richtungen über die Landesstraße 3244 durch Niederdünzebach, Aue und Wanfried. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet in Grebendorf erfolgt über die Landesstraße 3424 nach Grebendorf und die Gemeindestraßen. Der Parkplatz Werratalsee ist aus keiner Fahrtrichtung erreichbar.

Die Sperrung wird auch Auswirkungen auf den Verkehr in Eschwege und Wanfried haben: Da der Umleitungsverkehr am Eschweger Stadtbahnhof vorbeigeführt wird, wird die Ampel an der Bahnhofskreuzung in diesem Zeitraum ausgeschaltet. Laut Hessen Mobil soll dadurch ein Rückstau in den Bahnhofskreisel verhindert werden. Zudem wird die Hindenlangstraße gesperrt. In Wanfried wird der Umleitungsverkehr durch die Martinsgasse führen. Da die Straße hier sehr eng ist, werden in dieser Zeit Halteverbotsschilder aufgestellt.

Die Leidtragenden

Neben Pendlern und Anwohnern sind das die Firmen im Gewerbepark in Grebendorf. Die Gemeinde Meinhard wurde bereits im Juni auf die Planungen hingewiesen. „Ich habe sofort mit den betroffenen Betrieben im Gewerbegebiet an der Schindersgasse darüber gesprochen“, sagt Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill. Er befürchtet, dass einige der Betriebe in der zweiwöchigen Sperrung erhebliche Einbußen hinnehmen müssen. Die Rede ist von bis zu 50 Prozent. Er habe Hessen Mobil darauf hingewiesen und eine Sanierung unter halbseitiger Sperrung angeregt. Die Straßenverkehrsbehörde hätte sich aber aus Zeitgründen – die Sanierungsarbeiten hätten dann etwa vier Wochen länger gedauert – für die Vollsperrung entschieden. „Wir als Gemeinde haben bei Bundesstraßen keinen Einfluss“, sagt Brill.

Die Restarbeiten

Auch nach den zwei Wochen müssen Verkehrsteilnehmer an dem Teilstück der Bundesstraße 249 noch mit Behinderungen rechnen: Restarbeiten werden laut Hessen Mobil im Anschluss an die Vollsperrung unter halbseitiger Sperrung mit Ampel ausgeführt.

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