Beim 11. Rad und Fun ging es erstmals bis ins Nachbarbundesland Thüringen

Grenzenlos Rad fahren

Da geht’s lang: Die Straßenverkehrswacht hatte am Meinhardsee in Grebendorf einen Parcours aufgebaut. Dort konnten die jüngsten Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen und bekamen Tipps zur Sicherheit im Straßenverkehr. Fotos: Hartmann

Meinhard/Wanfried. Für Willi und Ingeborg Eckhardt aus Eschwege ist Rad und Fun ein fester Termin im Jahr. Das Ehepaar war bis auf eine Ausnahme immer dabei. „Wir finden die Strecke super“, sagen die beiden. Dass es in diesem Jahr zum ersten Mal bis ins Eichsfeld ging, begrüßte das Ehepaar. „Unsere Region hat so tolle Radstrecken zu bieten, das muss man doch ausnutzen“, sagen die beiden.

Bereits zum elften Mal fand gestern Rad und Fun statt. Für die Sportler ging es durch Meinhard, Wanfried und Großtöpfer. Rund um die Strecke waren 13 Stempelstationen aufgebaut. Dort konnten sich die Teilnehmer bei Getränken und Bratwurst auch kurz ausruhen.

Am Knaus-Campingplatz in Eschwege hat Horst Schreiber aus Oberdünzebach sein Rad gerade abgestellt. Für ihn ist es das erste Mal, dass er offiziell an der Tour teilnimmt. „Ich fahre einfach gerne Fahrrad“, sagt er. In den Jahren davor sei er immer so mitgefahren, habe sich aber nie einen Stempel geben lassen. In diesem Jahr, mit der neuen Strecke, wollte er dann aber auch richtig dabei sein.

Trotzdem: Im letzten Jahr seien mehr Teilnehmer an der Stempelstelle vorbeigekommen, sagt Jürgen Heim, der für die Station in Eschwege zuständig ist. Das Wetter sei nicht optimal.

Rund um die Strecke herrschte trotzdem gute Laune. Am Meinhardsee in Grebendorf hatte die Verkehrswacht einen Parcours aufgebaut, der besonders bei den jungen Teilnehmern gut ankam. Der Fanfarenzug Meinhard sorgte für musikalische Unterhaltung.

Los ging die Veranstaltung gestern Morgen um 10 Uhr, geradelt wurde dann bis abends um 18 Uhr. Wer mindestens elf der insgesamt 13 Stempelstellen abgefahren hatte, bekam den beliebten Rad- und-Fun-Pin, wer sogar alle 13 Stationen geschafft hat, erhielt zudem noch eine Urkunde.

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Ab 13 Uhr war rund um die Strecke ein Shuttle-Bus im Einsatz. Wer müde war, konnte sich so zum Ausgangspunkt zurückbringen lassen. Die klammen Kommunen Meinhard und Wanfried konnten bei der Organisation und Finanzierung auf viele Sponsoren zurückgreifen. So war auch die Finanzierung gesichert - anders als in Bad Sooden-Allendorf, wo Rad total in diesem Jahr ausfallen musste, weil die Stadt kein Geld hatte, um die Straßen abzusperren.

Von Fabian Hartmann

11. Rad und Fun

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