Guido Hasecke ist der dritte Kandidat für den Bürgermeisterposten in Meinhard

Guido Hasecke

Der parteilose Guido Hasecke aus Grebendorf tritt als Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Meinhard an. Er ist der dritte Bewerber für den Posten. 

Seine Entscheidung gab Hasecke am Freitag offiziell bekannt. Damit ist der derzeitige Vorsitzende der Gemeindevertretung der dritte Bewerber um das Amt, über das die Meinharder Bürger am 9. Februar nächsten Jahres entscheiden sollen.

Amtsinhaber Gerhold Brill (parteilos) kandidiert erneut für eine weitere Amtszeit, die SPD Meinhard schickt den bisher noch nicht kommunalpolitisch in Erscheinung getretenen Michael Pack ins Rennen.

Mit dem parteilosen Guido Hasecke aus Grebendorf geht nun bereits ein Trio ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Meinhard. Für Hasecke ist es nicht sein erster Wahlkampf. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung war bereits 2013 angetreten, war aber Gerhold Brill unterlegen, den er dann letztendlich unterstützte. 

Dass der 51-Jährige erst kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist am 2. Dezember seine Kandidatur bekannt gab, ist nicht zuletzt den Querelen um seine Person geschuldet. So hatte die ÜWG-Fraktion, der Hasecke angehörte, ihn im Frühjahr dieses Jahres nicht als ihren Kandidaten nominiert, sondern sich für eine Unterstützung von Amtsinhaber Gerhold Brill ausgesprochen. Daraufhin hatte Hasecke die Fraktion verlassen. 

Der Familienvater ist Informatiker und Geschäftsführer eines Unternehmens, bezeichnet sich selbst als Grebendorfer „Urgestein“. Aufgewachsen ist er in Neuerode, seit 1995 lebt er in Grebendorf. „Besonders am Herzen liegt mir das ehrenamtliche Engagement der Menschen in Meinhard – nicht nur in Grebendorf, sondern insbesondere auch in den Ortsteilen. Als Gemeinde ist es unsere Aufgabe, das Ehrenamt zu unterstützen und angemessen anzuerkennen.“, sagt Hasecke, der selbst Mitglied in neun Meinharder Vereinen ist. An der Spitze der Verwaltung brauche es einen erfahrenen Teamplayer, der sich mit den Herausforderungen von Kommunalpolitik und Privatwirtschaft gut auskennen, so Hasecke. 

Neben dem parteilosen Amtsinhaber Gerhold Brill, der kandidiert, geht auch der von der SPD Meinhard nominierte Kaufman Michael Pack aus Schwebda ins Rennen. Pack war bisher kommunalpolitisch nicht aktiv.

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