Die Kleinen mit den Maien

Heimatfest Grebendorf:  Verein für Kultur und Tradition mit neuen Ideen

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Maienzug beim Heimatfest Grebendorf: Die Mädchen und Jungen der Meinhard-Grundschule waren mit großer Freude und zur Musik des Trompetencorps und Fanfarenzuges Meinhard am Umzug beteiligt.

Grebendorf – Der Verein für Kultur und Tradition, der 2005 in Grebendorf eine neue Epoche ins Leben gerufen hat, weil das traditionelle Heimatfest ein wenig ins Trudeln geraten war, hat auch in diesem Jahr einige neue Ideen ins Fest eingearbeitet.

Und diese innovativen Impulse wurden seitens der Einwohner gut angenommen.

Zwar hat sich am Samstagvormittag zunächst nichts verändert, die Kleinen der Meinhard--Grundschule sind wie gewohnt mit den Maien und musikalisch begleitet vom Fanfarenzug der Feuerwehr sowie vom Trompetencorps Meinhard durch die örtlichen Straßen in Richtung Festplatz gezogen. Das Gesamtbild spiegelte ebenfalls ähnliche Eindrücke wie in der Vergangenheit wider: Die kleinen Kinder haben die großen Maien geschleppt, die größeren Mädchen und Jungen zweifelsfrei die kleineren.

Musikalischer Leiter: Pascale Berg von Fanfarenzug.

Mit dem Erreichen des Festplatzes hat sich nun eine gravierende Änderung vollzogen. Dazu Ortsvorsteher Willi Jakal: „Wir wissen alle, dass der Maienzug, der bislang am historischen Dorfanger seinen Endpunkt gefunden hat, von der Atmosphäre her schöner und besser war, aber ich kann die Organisatoren um den Vorsitzenden Marcel Imm verstehen, dass sie sich für den Festplatz entschieden haben. Allein die Sicherheitsgründe geben da für mich den Ausschlag“, zieht Will Jakal aber noch einen weiteren gravierenden Faktor ins Kalkül: „Bei Dorffesten, sei es die Kirmes oder, wie bei uns, das Heimatfest, wird es immer schwieriger, Schausteller zu gewinnen. Und hier ist dem Verein für Kultur und Tradition ein positiver Schachzug gelungen, denn der kleine Vergnügungspark hat schon mit der Ankunft des Maienzuges die Klappen der Buden geöffnet und auch das Kettenkarussell drehte sich bereits“, so das Fazit vom Dorfbürgermeister.

Der neue Vereinsvorsitzende Marcel Imm begrüßte die vielen Kinder, deren Eltern und Großeltern ganz herzlich auf dem Festplatz Ziegelweg und bedankte sich einerseits bei Schuldirektorin Ulrike Kraiger, die mit ihren Kolleginnen nicht nur die Teilnahme der Kinder am Maienzug organisierte, sondern auch einige Gesangseinlagen mit ihnen einstudierte. Zu den Gitarrenklängen von Sonja Furch hatten die Texte das Heimatfest und Grebendorf zum Inhalt.

Auf dem Festplatz angekommen: Die Kinder der Meinhard-Schule singen mit den Symbolfiguren, den Sandhasen.

Für Anna-Lena Lenze aus Jestädt war die Teilnahme am Maienzug eine angenehme Pflicht: „Ich bin sehr gerne nach Grebendorf gekommen, um mich mit meinen Mitschülern zu treffen“, sagt sie und steigt im Nullkommanix aufs Kettenkarussell.

An den Spielstationen fanden die Organisatoren wie gewohnt Unterstützung seitens der weithin bekannten Frauengruppe „die Uschis“, und für die Sicherheit während des Maienzuges war die Feuerwehr zuständig: „Der Umzug ist ja nicht so groß wie der am Sonntag. Mit fünf Aktiven aus Grebendorf sowie zwei befreundeten Feuerwehrmännern aus Jestädt hatten wir alles im Griff“, erklärt Niklas Manegold.

Heimatfest in Grebendorf: Der Maienzug

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