Das Heimatmuseum Meinhard in Schwebda hat eine Lücke in der Ausstellung gefüllt

Neues Ensemble: Brigitte Albrecht spendete die Puppe in hessischer Tracht samt dem „Opel-Kinderwagen“.

Schwebda. Im August und September konnte eine lang umworbene Lücke im Heimatmuseum Meinhard in Schwebda geschlossen werden: Auf Initiative des stellvertretenden Museumsleiters, Fritz Sippel, erstellte Rudolf Jatho aus Schwebda – mit der Unterstützung von Fritz Sippel – ein Holzgestell, welches einer Dachschräge nachempfunden wurde. Auf diese wurden die verfügbaren „Feierabendziegel“ angebracht.

Diese lagen bis dahin auf dem Fußboden, hatten schon einigen Schaden genommen und mussten zum Teil restauriert werden. Nun kann man diese wertvollen „Feierabendziegel“ mit den alten Jahreszahlen und der Ornamentik in Augenhöhe betrachten. Brigitte Albrecht aus Schwebda, die bereits im Sommer einen neuen Fahnenmast vor dem Heimatmuseum gestiftet hatte, überraschte im Oktober mit einer weiteren Stiftung. Aus ihrem Besitz übergab sie dem Heimatmuseum eine lebensgroße weibliche Figur in alter hessischer Tracht, die einen „Opel-Kinderwagen“ (um 1900) mit zwei Kleinkindern schiebt. Dazu wurde eine „Moorhof-Kinderwiege“ (etwa 200 Jahre alt) mit einer weiteren Puppe in einem Taufkissen aufgestellt. Daneben kann man noch zwei Kleinkinderpuppen an einer Truhe betrachten, die sich in das ausgelegte Prospektmaterial vertiefen. Allen Akteuren sagt die Museumsleitung ein herzliches Dankeschön.

Das Heimatmuseum hat seine Pforten mit dem Besuchertag am 7. Oktober für diese Saison geschlossen. Nach vorheriger Absprache sind jedoch im Spätherbst und Winter kurze Führungen möglich: 0 56 51/5 06 59 Erwin Heuckeroth, 0 56 51/7 01 08 Fritz Sippel, 0 56 51/7 61 13 Silke Rottstädt. Mail: museumschwebda@aol.com

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