Autorin Diana Schellhase aus Schwebda hat ihr zweites Kinderbuch herausgegeben

Zweites Kinderbuch:Hexe Gebo ist wieder da

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Diana Schellhase sitzt mit ihrem Laptop oft zum Schreiben in ihrem Wohnzimmer.

Schwebda. Die Hexe Gebo ist wieder unterwegs im Land der Kobolde. Die Kinderbuchautorin Diana Schellhase aus Schwebda hat nach acht Jahren die Fortsetzung ihres ersten Kinderbuches fertig geschrieben.

Und es geht spannend weiter: Haben im ersten Band Gebo und ihre Freunde, der Rabe Igor, Isa, Schan, Jasper und Thors ins Land der Kobolde Entführte wie die Fee Penelope und die Zwergenmama Manja vor dem Zauberer Lucinius Nox gerettet, wollen sie nun dem blinden Menschenjungen Jonas helfen und setzen damit den Fluch des Bösen in Gang. Wieder müssen spannende Rätsel gelöst werden, auf denen Kinder ab drei Jahren Gebo und ihre Freunde begleiten können.

Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und Michel aus Lönneberga und vor allem die kleine Hexe von Otfried Preussler haben die 44-Jährige inspiriert. „Das sind Geschichten, mit denen man groß geworden ist“, sagt sie. Und vor allem Geschichten, die man den eigenen Kindern vorgelesen hat. Diana Schellhase hat zwei Söhne, Tim (22) und Mark (16), mit denen sie früher gerne gemeinsam gelesen hat. „Das ist ein besonderes und gemütliches Miteinander, da kann man einfach mal zusammen abschalten“, sagt Diana Schellhase. Und das wünscht sie sich auch für ihre Kinderbücher: „Dass sich Eltern Zeit nehmen und mit ihren Kindern gemeinsam lesen.“ Denn ihre Geschichten seien auch für Erwachsene interessant. Zudem würden viele junge Leute heute in einer Welt mit einer verkürzten Sprache in Mails und Kurzmitteilungen vom Handy leben, da sei es besonders wichtig, dass viel und oft gelesen werde. „Lesen regt ja auch die Fantasie an“, sagt Diana Schellhase.

Auch ihr zweites Buch erscheint wieder bei Books on Demand im Selbstverlag. „Ein richtiger Verlag ist einfach zu teuer“, sagt Hobbyautorin Diana Schellhase. Dafür musste das Buch komplett mit Satz, Layout und allem Drum und Dran zum Drucken eingesendet werden. Das Schreiben an sich war für Diana Schellhase dabei das kleinere Problem. „Geschrieben ist so ein Buch ja schnell, ich habe nur wenige Monate gebraucht, aber der Rest ist ganz schön kompliziert“, sagt sie. Dabei haben ihr Familie und Freunde geholfen. Die Nachbarn Dagmar und Andreas Ballhaus beispielsweise haben sich um das Layout gekümmert und ihre Cousine Patricia Will hat als Lektorin fungiert.

Sohn malte Sterne

Die Illustrationen zum ersten Buch haben sie weitestgehend zusammen hinbekommen. „Ich hab nicht so ein Zeichentalent, aber die Hexe Gebo habe ich gemalt“, sagt Diana Schellhase: „Und mein Sohn Mark hat alle Sterne für das ganze Buch gemalt.“ Für den zweiten Teil hat sie nun die Kasseler Zeichnerin Nicole Herbst engagiert.

Von Diana Rissmann

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