Neubau Feuerwehrgerätehaus Frieda: Stein auf Stein 

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Stein auf Stein: Bodo Aulich von der Sontraer Baufirma Laudemann setzt am vorigen Dienstag die ersten Steine für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Meinharder Ortsteil Frieda. 

Das neue Feuerwehrgerätehaus in Frieda nimmt sichtbare Formen an. Am Dienstag wurde dem Hochziehen der Wände begonnen. 

Frieda.  Am Dienstag hat die Sontraer Firma Laudemann begonnen, die Wände für das neue Feuerwehrgerätehaus in Frieda hochzuziehen. Die ersten knapp 5000 Steine waren gestern an die Baustelle in unmittelbarer Nachbarschaft der Weinberghalle geliefert worden, und die drei Männer, Polier Bernd Funk, Facharbeiter Bodo Aulich und der Auszubildende Lukas Möller haben sofort mit den Maurerarbeiten begonnen. Ab heute wird die Mannschaft auf fünf Arbeiter aufgestockt, die dann hier in den kommenden drei Wochen Stein auf Stein setzen werden. „20 Tage sind für das Hochziehen der Wände eingeplant“, sagt der Polier. Im Mai soll dann auch die Decke des Gebäudes fertig sein.

Vorarbeiten für Neubau wurden 2019 gemacht

Bereits im vorigen Jahr waren für das Feuerwehrgerätehaus wichtige Vorarbeiten geleistet worden wie das Verlegen von Kanälen und Rohrleitungen. Die Bodenplatte für das Gebäude wurde jetzt gegossen.

Freiwillige Feuerwehr wird viel in Eigenleistung erbringen

Nach Abschluss der Hochbauarbeiten will die Freiwillige Feuerwehr Frieda weite Teile des Innenausbaus in Eigenleistung erbringen. Diese Entscheidung war notwendig, um die Kosten für den Bau zu reduzieren.

Planung hat drei Jahre gedauert

Dennoch ist die Freude bei der Friedaer Wehr groß, dass die Baufortschritte immer sichtbarer werden. Hatte doch allein die Planung für den Bau mehr als drei Jahre gedauert. Dabei waren viele Problemfelder aufgetaucht. Zu denen gehörte unter anderem eine Fusion der Wehren von Schwebda und Frieda, was diese aber ablehnten, die Standortsuche gestaltetet sich schwierig und die Baukosten von ursprünglich einer knappen Million waren deutlich zu hoch. Es musste gespart werden.

Kosten liegen bei 600.000 Euro

Nach Abschluss der Planungen sind die Kosten nun auf 600 000 Euro gedeckelt. Unter anderem werden Synergien zur benachbarten Weinberghalle genutzt.

Bis zum Einbruch des nächsten Winters soll der Bau weitestgehend fertig sein, sodass nur noch der Innenausbau ansteht. Das Löschfahrzeug soll dann auch bereits eingestellt werden.  salz

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