In Frieda wird KiGa-Leiterin Christel Fischer-Koch verabschiedet

500 Kinder in 35 Jahren

Schlüsselübergabe: Bürgermeister Hans Giller dankt Christel Fischer-Koch und stellt Nachfolgerin Andrea Bullmann vor (li.). Fotos: privat

Frieda. „Gebt den Kindern Liebe und Geborgenheit, aber vor allem auch viel Zeit!“ Diese Worte von Christel Fischer-Koch anlässlich ihrer Verabschiedung als Leiterin des Kindergartens Sonnenschein waren mehr als nur ein Appell an ihre Nachfolgerin Andrea Bullman.

Sie sind Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Kindertagesstätte in Frieda weiter erfolgreich auf Kurs zu halten. 35 Jahre stand die engagierte Pädagogin und Erzieherin im Dienste der nachwachsenden Generation. Über 500 Mädchen und Jungen begleitete Fischer-Koch mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen auf den ersten wegweisenden Schritten.

Motivation, Kraft, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Freude bei der Bewältigung des nicht immer leichten Kindergartenalltags - Fischer-Koch verkörperte all die Attribute, die eine umsichtige Kindergartenleiterin haben muss. „Sie haben mit großer Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit immer gewusst, wohin die Arche Noah des Kindergartens Sonnenschein mit den zahlreichen Kindern und ihnen am Steuer fahren soll“, sagte Bürgermeister Hans Giller. Er hob besonders die gute Teamarbeit hervor, lobte ihr ausgleichendes Moment, wenn rechtliche Vorgaben einmal wieder Realitätsferne vermittelten und stellte sie als vorbildliches Bindeglied und Wegbegleiterin zwischen Kindern und Eltern heraus: „Es bleibt mir nur, herzlich und aufrichtig zu danken für die vielen Jahre ihrer Tätigkeit, für die Wege, die sie für die Mädchen und Jungen geebnet haben und für die Zuneigung, mit der sie für ihre Schutzbefohlenen gehandelt haben.“

Als große Herausforderung bezeichnete die scheidende Kindergartenleiterin die Veränderungen der pädagogischen Arbeit durch den Wandel der Gesellschaft, die vielen strukturellen, organisatorischen und inhaltlichen Veränderungen, die aufgenommen und umgesetzt werden mussten. „Ich habe eine wunderschöne Zeit gehabt. Das schönste war aber, was die Kinder mir zurückgegeben haben, was mehr als nur eine Entschädigung für all die Mühen war“, sagte die 59-Jährige bewegt. (red)

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