2020 gibt es wieder Kirmes in Jestädt - Burschen stellen Programm vor 

Kirmes jestädt 
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In den Jestädter Weinbergen: Das Kirmesteam mit (hinten v. l.) Lucas Zeuch, Henrik Meister, Benjamin Jahn, Christian Hahn, Dominik Weerkamp. Mitte: Matthias Eisenhuth, Noa Schmidt, Frank Scholze. Vorne: Thomas Reichelt, Jörg Zeuch.  

In diesem Sommer feiert Jestädt wieder Kirmes. In dem Meinharder Ortsteil gibt es die nur alle drei Jahre  - umso größer ist die Vorfreude.

Jestädt. In Jestädt wird „nur“ alle drei Jahre Kirmes gefeiert. Traditionell aber über den langen Zeitraum von sechs Tagen der Ausnahmezustand verhängt. „Diese relativ lange Wartezeit hat wirklich einen Vorteil, denn die Einwohner freuen sich ungemein auf die Tage des dörflichen Vergnügens, das seit 2005 stets im Juli auf der örtlichen Bullenwiese, gelegen direkt neben dem Sportplatz, stattfindet“, weiß Jörg Zeuch, der als Senior des aktuellen Kirmesburschenteams bereits 2011 zu den Organisatoren gehörte.

Kirmesanspiel wieder belebt - das ist am 18. Januar

Und genau diese Kirmesburschen von 2011, die damals dem älteren Semester angehörten, haben ein Ritual wieder belebt: das Kirmesanspiel, das danach auch 2014 und 2017 gefeiert wurde. Früher war die Auftaktveranstaltung eine feste Tradition und lockte in die Säle der Gaststätten Hesse, Ebhardt und Kahlfeldt, um sich auf das große Dorffest einzustimmen.

Am Samstag, 18. Januar, wartet die Neuauflage des Kirmesanspiels, die zehn Orga-Burschen der Kirmes 2020, Matthias Eisenhuth, Jörg und Sohn Lucas Zeuch, Benjamin Jahn, Thomas Reichelt, Christian Hahn, Frank Scholze, Henrik Meister, Noa Schmidt und Dominik Weerkamp, laden ab 18.30 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus ein und wollen in diesem Rahmen das Festprogramm detailliert vorstellen.

Für Musik und Essen ist bereits gesorgt

„Wir werden das Motto der Kirmes und alle Kapellen bekannt geben“, rührt Matthias Eisenhuth die Werbetrommel und gibt weiter zu verstehen, dass „Royal-Disco-Sound“ für die entsprechende Musik sorgen und Stefan Happel fürs leibliche Wohl regionale Spezialitäten anbieten wird. „Darüber hinaus richten wir eine Cocktailbar ein, und Maskottchen Kohlo wird den ersten Auftritt haben“, ergänzt Benjamin Jahn.

Es gibt Ergänzungen zum traditionellen Programm

„Am Rahmen des Kirmesprogrammes wird sich nichts ändern, aber wir haben uns schon einige Ergänzungen einfallen lassen für die Zeit vom 16. bis 21. Juli“, weckt Dominik Weerkamp die Neugier. Am Donnerstag findet wie gewohnt das Wickeln der Kränze in den Straßengemeinschaften statt. „Und am Freitag beim Ausgraben der Kirmes dürfen Fassbier und die Kartoffelkuchen der Familie Wicke nicht fehlen“, schwärmt Christian Hahn. „Und es ist uns gelungen, eine hochkarätige Formation zu verpflichten, die die Eröffnungszeremonie musikalisch aufwertet“, weiß Noa Schmidt zu berichten.

Das Ständchenspielen

Nach dem Tanz am Freitagabend im Festzelt heißt es am Samstag „schon früh aus den Federn steigen, denn schon ab 8 Uhr ziehen wir Kirmesburschen mit Musikanten durchs Dorf und erfüllen den Einwohnern beim Ständchenspielen persönliche Musikwünsche“, freut sich Frank Scholze auf den Samstagabend, wenn eine Topband zu Gast in Jestädt ist.

Gottesdienst und Umzug 

Lucas Zeuch stimmt auf den Sonntag ein: „Nach dem Zeltgottesdienst setzt sich um 14 Uhr zur Musik des Trompetencorps Meinhard, des Feuerwehr-Fanfarenzuges Meinhard sowie der Landsknechte aus Eschwege und der Lindenmusikanten aus Reichensachsen der Umzug in Bewegung. Im Anschluss geben die beteiligten Musiker ein Platzkonzert. Danach werden die Lindenmusikanten aufspielen, derweil unser Schausteller mit Autoscooter, Kinderkarussell, Schieß- und Süßigkeitenbuden sowie Crepes-Stand zum verbilligten Familientag in den Vergnügungspark einlädt.“ „Am Montag öffnet sich die Zeltplane um 10 Uhr zum musikalischen Frühschoppen und am Nachmittag setzen wir die Tradition des Lumpenumzuges fort“, hoffen Henrik Meister und Thomas Reichelt unisono, dass sich bis dahin das Kirmesteam 2023 rekrutiert hat.

Mit dem Eingraben der Kirmes und der Verbrennung von „Kohlo“ auf dem Anger enden am Dienstag, 21. Juli, sechs Tage, die volle Feierkondition verlangen.

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