60 000 Euro wurden investiert

Kita Löwenzahn in Schwebda wurde in den Sommerferien saniert

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Im Sanitärbereich ist jetzt Platz für einen Wickeltisch: Kirsten Menzel vom Liegenschaftsamt der Gemeinde Meinhard und Bauleiter Volker Throm freuen sich, dass die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Der neue Wickeltisch wird in etwa zwei Wochen geliefert und kommt dann hinten rechts in die Ecke.  

Schwebda. Im vergangenen Jahr wurde noch über die Schließung der Kita Löwenzahn in Schwebda diskutiert - jetzt wurde das Gebäude für 60.000 Euro ernergetisch saniert.

 „Ich bin heilfroh, dass die Debatte um die Schließung der Kita in Schwebda abgewendet wurde“, sagt Bürgermeister Gerhold Brill angesichts der steigenden Geburtenrate in der Gemeinde Meinhard. Sind in der Vergangenheit im Durchschnitt 20 Kinder im Jahr in der Gemeinde geboren worden, waren es im vergangenen Jahr über 40. „Sollte die Geburtenrate in Meinhard so hoch bleiben, dann benötigen wir dringend eine dritte Krippengruppe“, betont der Bürgermeister. Aktuell gebe es aber noch keinen Engpass.

Blick auf dritte Krippengruppe

Derzeit hat die Gemeinde in den beiden Krippengruppen in den Einrichtungen in Frieda und Grebendorf jeweils zwölf Krippenplätze, in der gerade sanierten Kita in Schwebda gibt es keine. „Hier können aber altersübergreifend Kinder betreut werden, das heißt, Kinder ab dem zweiten Lebensjahr können – nach Absprache mit den Erziehern – hier mitbetreut werden“, erklärt Brill. Mitsaniert wurde deshalb auch der Schlafraum, der in den kommenden zwei Wochen noch mit Doppelstockbetten ausgestattet werden soll und dann einen Schlafplatz für sieben Kinder bereitstellt.

Kindergarten ist pünktlich fertig

Ebenfalls neu: Im Sanitärbereich wurde Platz für einen Wickeltisch geschaffen, der ebenfalls in den kommenden zwei Wochen geliefert werden soll. Ansonsten sind die Bauarbeiten voll im Plan am gestrigen Freitag abgeschlossen worden. 

„Wir haben genau zwei Wochen gebraucht“, sagt Bauleiter Volker Throm von der Eschweger Firma Luther Bauplanung. In dieser Zeit wurden über zehn Fenster ausgetauscht, der Sanitärbereich gefliest und einige Malerarbeiten zur Verschönerung erledigt. „Die Firmen haben trotz der großen Auftragslage im Sommer alles pünktlich hinbekommen“, sagt Kirsten Menzel vom Liegenschaftsamt der Gemeinde, die den Bau koordiniert hat.

Mehr Fenster konnten ausgetauscht werden

Besonders erfreut ist Bürgermeister Brill darüber, dass über den ersten Plan hinaus noch weitere Fenster ausgetauscht werden konnten: „Wir hatten im Budget noch Luft nach oben, jetzt sind die von den Gemeindevertretern bewilligten 60.000 Euro aber nahezu ausgeschöpft.“ Die Gemeinde selbst muss einen Anteil von zehn Prozent der Kosten tragen, der Rest kommt aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Bundes. 

Notwendig sei laut Brill vor allem der Austausch der einfachverglasten Fenster gewesen. „Jetzt sind isolierte Fenster und auch isolierte Rollos eingebaut“, erklärt Bauleiter Throm. Am 14. und 15. August heißt es dann noch groß Reinemachen nach den Bauarbeiten und ab dem 16. August geht der Betrieb der Kita wieder normal los.

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