Am 13. Oktober stellen sich Gerhold Brill (parteilos) und Harald Schädler (SPD) noch einmal zur Wahl

Meinhard geht in die Stichwahl

+
Meinhard geht in die Stichwahl: Die Wahlhelfer Michael Kemper und Horst Volkmar schütteten im Wahllokal 9 Grebendorf-Unterdorf um Punkt 18 Uhr die Wahlurne aus, während Michael Bau aufpasste, dass auch alle Wahlzettel rausrutschen.

Grebendorf. Die Meinharder müssen am 13. Oktober noch einmal an die Wahlurne: Keiner der fünf Bürgermeisterkandidaten konnte sich mit der benötigten Mehrheit von über 50 Prozent durchsetzen. In die Stichwahl gehen nun Harald Schädler (SPD) und Gerhold Brill (parteilos). Nach Auszählung der acht Wahllokale unde den Briefwahlen erreichte Schädler 35,4 Prozent und Brill kam auf 27,1 Prozent.

Die beiden haben damit die Kandidaten Peter Becker (CDU, 9,1 Prozent), Guido Hasecke (parteilos, 12,3  Prozent) und Andreas Hobbie (parteilos, 16,2 Prozent) hinter sich gelassen.

„Ich freue mich riesig über das tolle Ergebnis, was ich unter den fünf Kandidaten für mich erreicht habe“, sagte Gerhold Brill, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Ulrike in der Gemeindeverwaltung auf das Ergebnis wartete. Besonderen Dank richtete er an die drei ausgeschiedenen Mitbewerber für den fairen und kollegialen Wahlkampf.

Gerhold Brill (parteilos).

„Ich bin erfreut, dass ich die Liste anführe und bedanke mich bei den Wählern für ihr Vertrauen und bei meinem Team für die gute Unterstützung“, sagt Schädler, der mit seiner Ehefrau Kerstin ebenfalls in der Gemeindeverwaltung auf das Ergebnis wartete. Nun komme es darauf an in den kommenden drei Wochen noch einmal die Unterschiede herauszuarbeiten.

Harald Schädler (SPD).

Ansonsten profitierte in Meinhard die Bundestags- und Landtagswahl von der Bürgermeisterwahl, da ist sich Wahlleiter Harald Mai sicher. „Bei meinem Streifzug durch die Wahllokale habe ich eine Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent mitbekommen, das liegt auf jeden Fall an der Bürgermeisterwahl“, sagt er. In den Wahllokalen fühlte man sich gut vorbereitet und es herrschte gute Stimmung. „Ich mache das zum vierten Mal und habe ganz viel Spaß dabei“, sagt Ellen Fusch. Sie war Wahlhelferin im Wahllokal 9 Grebendorf-Unterdorf und mit der sehr guten Beteiligung mehr als zufrieden. „So viele hatten wir schon lange nicht mehr“, sagt sie. Allein in ihrem Wahllokal gaben rund 540 von 629 Wahlberechtigten ihre Stimme ab - inklusive Briefwahl, das sind fast 90 Prozent. „Bei meinem Streifzug durch die Wahllokale zeichnete sich ein ähnliches Bild, im Durchschnitt war es eine Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent“, sagt Mai. „Das ist ein gutes Zeichen für die Demokratie, dass sich so viele beteiligen“, sagt Wahlhelfer Michael Kemper.

Von Diana Rissmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare