Projekt soll wieder angeschoben werden

Meinhard und WFG wollen  Golfplatz bei Schwebda

Meinhard. Die Gemeinde Meinhard will das Projekt eines Golfplatzes in Sichtachse des Schlosshotels Wolfsbrunnen in der Gemarkung von Schwebda wieder aktiv anschieben. „Die Gemeinde steht hinter dem Projekt und tut alles, um es zu fördern“, sagt Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill.

Für den Neun-Loch-Golfplatz liegen seit 2013 detaillierte Planungen vor, die seinerzeit im Auftrag und auf Kosten des Schlosshotels Wolfsbrunnen entwickelt wurden. Auch die insgesamt fünf Grundstückseigentümer der Ackerflächen hatten bereits ihre Bereitschaft zum Verkauf signalisiert. 2016 hatte der russische Eigentümer das Projekt allerdings wegen der Sanktionen gegen Russland gestoppt. Das Investitionsvolumen beziffert der Direktor des Schlosshotels, Gerold Schwarz, mit fünf Millionen Euro.

Unterstützt wird die Kommune bei der Belebung des Golfplatzprojektes von der Wirtschaftsförderung (WFG) des Kreises, der die sogenannte „Golfplatzoption“ unter anderem über seine Agenda potenziell zu entwickelnder Hotelstandorte in der Region vermarktet. „Der Golfplatz ist ein Anreiz für Hotelentwickler“, sagt WFG-Geschäftsführer Dr. Lars Kleeberg. Inzwischen gab es unter anderem Gespräche mit einem Makler, der für Hotelentwickler Standorte prüft. „Ihm liefern wir jetzt detailliertere Daten und Fördermöglichkeiten.“ Die Gespräche sollen im Juli fortgesetzt werden.

Das Schlosshotel Wolfsbrunnen, das von dem Platz stark profitieren würde, bleibt indes dabei, „keinen Cent mehr in Westeuropa zu investieren“, so der Hoteldirektor. Zugleich stellt er aber eine Partnerschaft mit einem Investor in Aussicht. Dazu gehören verschiedene Infrastrukturen wie die Gastronomie, denn Loch neun läge nach den aktuellen Planungen exakt unterhalb der Hotelterrasse sowie bei der Wasserversorgung, die Quelle liegt auf dem Land des Schlosses.

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