Die Kommune hessenweit ist eine von 17 im Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen

Meinhard wird bald noch schöner

Meinhard wird erneuert: Ursula Baumgärtl-Blaschke (von links), Leiterin Fachdienst Ländlicher Raum, Gerhold Brill, Ministerialdirigent Werner Müller Bürgermeister Hans Giller und Martina Frese, zuständig für die Dorfentwicklung in Meinhard. Foto: Rissmann

Grebendorf. Die Gemeinde Meinhard ist eine von 17 hessischen Kommunen die ins Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen wurden. Gestern überreichte Ministerialdirigent Werner Müller aus Wiesbaden den offiziellen Bescheid des Wirtschaftsministeriums. „Ich glaube, das die Förderung in Meinhard auf einen fruchtbaren Boden fällt“, sagte er. Denn bereits die Dorferneuerunsgprojekte in Grebendorf, Jestädt und Schwebda seien besonders erfolgreich verlaufen. Neu ist, das nun nicht mehr einzelne Dörfer, sondern die ganze Gemeinde gefördert wird. Dies bringt laut Müller neue Chance der Entfaltung, aber auch die Pflicht, das individuelle, private Engagement der Bürger noch stärker zu aktivieren. Darin sieht Bürgermeister Hans Giller allerdings überhaupt kein Problem. „Es haben sich schon viele Bürger mit guten Ideen eingefunden.“ Besonders schön findet er es, das nun auch Frieda pünktlich zum Bau der Ortsumgehung von der Dorferneuerung profitiere. „Das ganze rundet meine Amtszeit perfekt ab“, sagte Giller an seinen Nachfolger Gerhold Brill gewandt. Das Dorferneuerungsprogramm soll die Kommunen in die Lage versetzen dem Strukturwandel durch die veränderte Demografie zu begegnen und mehr Lebensqualität in die kleinen Gemeinden zu bringen. In Jestädt hat es laut Brill wunderbar funktioniert:“ Jestädt hat richtig Flair bekommen.“ Zudem stärke das Investitionsprogramm auch die regionale Wirtschaft. „Aus jedem Euro werden Förderung werden fünf bis sechs Euro von denen das örtliche Handwerk udn der Mittelstand profitiert“, sagte Müller.

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