Neuer Bürgermeisterkandidat für Gemeinde Meinhard 

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Geht als Bürgermeisterkandidat für Meinhard ins Rennen: Michael Pack aus Schwebda. 

Für die Bürgermeisterwahl in Meinhard Anfang kommenden Jahres hat sich ein weiterer Kandidat in Stellung gebracht. Michael Pack aus Schwebda tritt gegen Gerhold Brill an. 

GrebendorfDer Gemeinde Meinhard dürfte ein spannender Wahlkampf zu den Bürgermeisterwahlen am 9. Februar kommenden Jahres bevorstehen. Nachdem Amtsinhaber Gerhold Brill (63) bereits im Frühjahr seine erneute Kandidatur für das Amt angekündigt hatte, geht ein weiterer parteiloser Kandidat ins Rennen. Der 45-jährige Michael Pack aus Schwebda, der vom Ortsverband der SPD Meinhard unterstützt wird.

Alternative zum Amtsinhaber

„Wir unterstützen Michael Pack, damit es zum einen eine Alternative zu Gerhold Brill gibt, und zum anderen sich ein jüngerer Kandidat mit einer längeren beruflichen Perspektive bewirbt“, sagt Karl Jeanrond, Vorsitzender des SPD-Ortsverbands Meinhard. Pack sei eine Persönlichkeit, die es verstünde, Menschen mitzunehmen und Führungsqualitäten habe, um das Amt auszufüllen. Eine Alternative zu Amtsinhaber Brill sei auch deshalb vonnöten, weil die SPD mit dessen Arbeit unzufrieden sei, sagte Jeanrond.

Pack steht für drei Wahlperioden zur Verfügung

Michael Pack ist 45 Jare alt, Vater dreier Kinder und Verkaufsleiter in einem Autohaus. Kommunalpolitisch ist er bisher nicht in Erscheinung getreten. „Ich bin in dem Alter, wo ich ausreichend Lebenserfahrung habe und mir das Amt zutraue“, sagt Pack. Seine zunächst noch groben Ziele formuliert er so: die Gemeinde weiter für Familien, alte und junge Menschen attraktiv machen, mehr Gewerbe in der Kommune ansiedeln und den Tourismus ausbauen. Pack bietet sich den Wählern für gleich drei Wahlperioden an. „Solange stehe ich zur Verfügung – das gibt eine konsequente und klare Linie für die Gemeinde.“

ÜWG Meinhard unterstützt Ammtsinhaber Gerhold Brill

Die ÜWG bleibt bei ihrer ursprünglichen Aussage, im Wahlkampf Gerhold Brill zu unterstützen. Das bestätigte Fraktionschef Rolf Eyrich am Dienstag auf Anfrage. Die ÜWG hatte im Frühjahr überraschend nicht Guido Hasecke als Kandidaten nominiert, worauf Hasecke, der auch Vorsitzender des Meinharder Parlamentes ist, aus der Fraktion ausgetreten war. Er hatte fest mit der Unterstützung der ÜWG gerechnet.

Hasecke entscheidet noch über mögliche Kandidatur

Hasecke hatte bereits vor sechs Jahren als Bürgermeister kandidiert, war Brill mit drei weiteren Kandidaten aber unterlegen und hatte ihn in der letzten Phase des Wahlkampfes unterstützt. Ob er zur nächsten Wahl im Februar antreten wird, will Hasecke dieser Tage entscheiden. „Ich gebe es demnächst bekannt“, sagte er. Fotos: Salzmann//privat

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