Oetmannshausen bei Leistungsübungen der Feuerwehren an der Spitze

Für die Feuerwehr Renda gingen unter anderem Thomas Führer (vorn, links) und Andreas Ebeling (vorn, rechts) sowie Frank Stüber (hinten, links) und Jonas Ebeling an den Start. Foto: Marvin Heinz

Die Hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf Kreisebene haben am Samstag in Frieda auf dem Gelände der Firma Friedola stattgefunden. Sieger war Oetmannshausen.

Grundlage der Übungen sind die in Hessen eingeführten Feuerwehr-Dienstvorschriften und die Unfallverhütungsvorschriften. Wir haben die Leistungsübungen, die sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammensetzen, in Zahlen zusammengefasst:

5 Kno ten mussten am Ende des praktischen Teils gebunden werden. Bei Mastwurf, Schoten- und Pfahlstich trennte sich häufig die Spreu vom Weizen. Bei Punktgleichheit war die Knotenzeit ausschlaggebend.

7 M inuten und 30 Sekunden hatten die Gruppen, jeweils bestehend aus neun Aktiven, Zeit, um einen imaginären Brand zu löschen und eine Person zu retten. Stimmte das Zusammenspiel zwischen den Trupps und dem Fahrzeugführer nicht, blieb viel Zeit auf der Strecke.

20 W ehren nahmen mit ihrer Mannschaft oder Staffel an der Übung teil. Rainer Liberty, Organisator und Übungsleiter des Stabs Gefahrenabwehr, war mit der Teilnehmerzahl zufrieden. „Was theoretisch abgerufen werden kann, muss auch praktisch umgesetzt werden.“

71 Me ter lang war die Strecke des praktischen Teils. Fallklappen simulierten das Brandereignis. Eine Puppe stellte den Vermissten dar und war aus dem zweigeschossigen Einfamilienhaus zu retten. Nachdem der Gruppenführer seine Erkundung abgeschlossen hatte, begab er sich an den Verteiler und gab dem Angriffstrupp den Befehl: „Angriffstrupp zur Menschenrettung mit Pressluftatmern und einem Rohr ins Wohnzimmer durch den Hauseingang vor!“

270 Gru ndfragen konnten für den theoretischen Teil gelernt werden. Die 15 ausgewählten Fragen orientierten sich an den Lerninhalten der Truppausbildung. So beinhalteten die Fragen unter anderem Themen aus der Einsatzlehre und aus dem Bereich Gefahrgut. Zehn Minuten Zeit blieben den Einsatzkräften, um alle Fragen zu beantworten. „Die Ergebnisse waren allesamt im guten Bereich“, sagte Liberty. Die Teilnehmer erwarben Leistungsabzeichen in Eisen, Bronze, Silber und Gold sowie Gold 5 und Gold 10.

VON MARVIN HEINZ

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