Rad und Fun: 5000 Teilnehmer waren am Sonntag dabei

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Entspannt vorbei an der Wanfrieder Schlagd: Die Veranstaltung „Rad und Fun“ macht es möglich. In jedem teilnehmenden Ort gibt es etwas zu erleben. 

Meinhard/Wanfried/Großtöpfer. Entspannt Rad fahren, in jedem Ort etwas erleben und Stempel sammeln - das ist „Rad und Fun“. Zu der inzwischen 14. Auflage des Radfahr-Events zwischen Jestädt, Heldra und Großtöpfer luden am Sonntag die drei benachbarten Gemeinden Meinhard, Wanfried und die Eichsfeld-Gemeinde Geismar ein.

Wir haben die größte Radfahrveranstaltung im Werra-Meißner-Kreis in Zahlen zusammengefasst:

3 Bürge rmeister, Gerhold Brill (Meinhard), Wilhelm Gebhard (Wanfried) und Martin Kozber (Geismar), und ihre drei Gemeinden haben sich zusammengetan, um gemeinsam viele Radfahrer ins Werratal zu locken. Die Veranstaltung entstand 2003 auf Initiative der Gemeinde Meinhard und der Stadt Wanfried, seit 2013 ist auch das thüringische Geismar mit von der Partie. „Das ist kein Radrennen, die Leute sollen Spaß haben und das Werratal kennenlernen“, sagte Brill zum Auftakt.

7 Stunden: Nach dem Eröffnungsgottesdienst um 9 Uhr am Mehrgenerationenplatz in Jestädt ging es um 10 Uhr los. Zeitgleich fand in Heldra ein Gottesdienst im „Kleegarten“ statt. Bis 17 Uhr hatten die Radfahrbegeisterten Stempel an allen Stempelstellen, an den auch Routenbeschreibungen auslagen, zu sammeln. Wer seine Stempelkarte voll hatte, erhielt als Anerkennung eine Urkunde sowie den „Rad und Fun“-Pin.

9 Orte liegen auf der Tour. An jedem Ort wird was geboten. Der südlichste Punkt ist Heldra, der westlichste Jestädt, der nördlichste Großtöpfer. Für Kozber ist die Tour so besonders, weil die hessisch-thüringische Freundschaft gepflegt wird und viele Menschen auf diese Weise zusammengeführt werden.

14 Stationen konnten angefahren werden, an denen für das leibliche Wohl gesorgt war und zumeist auch für die musikalische Umrahmung. Der Wanfrieder Fanfarenzug spielte am Hafen in Wanfried und am Waldschlösschen am Anglerheim. Die Wanfrieder Schützen rührten die Werbetrommel für ihr bevorstehendes 450-jähriges Jubiläum am kommenden Wochenende, und der Heimatverein Frieda bot rund um die Kirche alles an, was das Herz begehrt. Am Werratalsee-Ostufer und beim TSV Aue gab es für die Kleinen eine Hüpfburg. Neben der Lokomotive Emma waren in Heldra mehrere Infostände vor Ort, wie der Auto-Club Europa und die Verkehrswacht.

23 Grad und einen blauen Himmel bekamen die Radfahrer am Sonntag geboten. Bestes Wetter für eine Tour durch das Werratal. Bei der letzten Ausrichtung vor zwei Jahren war der Wettergott nicht auf der Seite der Radsportler, die Regenjacken mussten mehrfach ausgepackt werden.

56 Kilometer ist die Radfahrstrecke lang, wenn alle Stempelstationen angefahren werden, und führt ausschließlich auf Radwegen gemütlich durch das Werratal. Großes Gefälle galt es nicht zu überwinden. Und als die letzten Kraftreserven aufgebraucht waren, konnte ein kostenloser Fahrradbus genutzt werden, der die gesamte Route entlangpendelte.

100 Helfer waren in drei Schichten im Einsatz, um perfekte Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Bereits in den frühen Morgenstunden waren die Mitarbeiter der Bauhöfe unterwegs, um die Strecke zu beschildern. „Großen Dank an die vielen Helfer , ohne euch wäre die Ausrichtung nicht möglich gewesen“, betonte Gebhard.

Rad und Fun zwischen Jestädt, Großtöpfer und Heldra

161 Minuten brauchte Gebhard für die Tour, dabei hatte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 21 km/h auf dem Tacho.

5000 Teilnehmer. „Wir haben es geschafft. Mehr als 5000 Teilnehmer waren heute unterwegs“, freut sich Brill, der im Vorfeld darauf hoffte, dass die anvisierte Teilnehmerzahl überschritten würde.

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