Ausverkauftes Neujahrskonzert des Turn- und Sportvereins war wieder ein überwältigender Publikumserfolg

Rasante Puszta-Klänge in Frieda

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Johann-Strauß-Orchester aus Frankfurt beim Neujahrskonzert des TSV Frieda.

Frieda. Festliche Atmosphäre, gut gelauntes Publikum - das Neujahrskonzert in der Weinberghalle war wieder ein voller Erfolg.

Vokalsolisten Jud Perry und Deboray Lynn Cole.

Das mitreißende Konzert erfüllte alle Erwartungen und war wieder bestens organisiert vom Veranstalter, dem Turn- und Sportverein Frieda.

Seit Jahren schon begeistert das Johann-Strauß-Orchester aus Frankfurt unter der dynamischen und präzisen Leitung seines Chefdirigenten Stefan Ottersbach. Neben seiner Qualität als Dirigent - am eindrucksvollsten bei der mit stürmischem Applaus und Bravo-Rufen quittierten „Zigeuner Baron“-Ouvertüre - unterhielt der gebürtige Kölner das Publikum wieder einmal mit seiner spritzig-humorvollen Moderation.

Musikalisch ging es diesmal rund um die Puszta mit feurigen bis gefühlvollen Melodien aus bekannten Operetten wie beispielsweise die „Gräfin Mariza“ und „Die Csardasfürstin“. Zweimal war auch Brahms zu hören: natürlich mit ungarischen Tänzen.

Ein leichtes musikalisches Programm, das die Berufsmusiker des Johann-Strauß-Orchesters mit viel Elan und Musizierfreude interpretierten. Stimmlich glanzvoll gekrönt wurde der Auftritt von zwei Vokalsolisten. Diesmal waren es zwei amerikanische Sänger, die seit Jahren erfolgreich auf vielen deutschen Bühnen präsent sind: Die Sopranistin Deborah Lynn Cole und der Tenor Jud Perry, die beide nicht nur mit ihrer Stimme das Publikum verzauberten sondern auch mit ihrem sympathischen Auftreten die Herzen der Zuschauer eroberten.

Sie sorgten mit bekannten Nummern wie „Die Julischka aus Budapest“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ für Stimmung. Im ausgedehnten, heftig applaudierten Zugabeblock sangen die beiden „Sonnenschein, hüll´ dich ein“ aus „Gräfin Mariza“ im Duett.

Der unterhaltsame Abend, ein Höhepunkt im Fridaer Kulturleben, hatte mit Grußworten begonnen, darunter vom Bürgermeister Hans Giller, der bei der Ankündigung des bevorstehenden Baus der Südumgehung von Frieda, die bereits seit 75 Jahren geplant wird, stürmischen Applaus bekam.

Von Francisco Pujiula

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