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Verein für Kultur und Tradition lädt an vier Tagen zu Heimatfest in Grebendorf

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Von: Harald Triller

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Seit 2005 die Macher hinter dem Fest: Der Verein für Kultur und Tradition hat die Ausrichtung des Grebendorfer Heimatfestes vor 17 Jahren übernommen.
Seit 2005 die Macher hinter dem Fest: Der Verein für Kultur und Tradition hat die Ausrichtung des Grebendorfer Heimatfestes vor 17 Jahren übernommen. © Verein für Kultur und Tradition

Grebendorf – Große Freude herrscht in den Reihen des Vereins für Kultur und Tradition in Grebendorf, nach zweijähriger Abstinenz ist die Zeit des Wartens vorbei, vom 9. bis zum 12. September wird an vier Tagen wieder das Heimatfest gefeiert. Und die Vorfreude auf das wiederum erstklassige Programm ist im Dorf der Sandhasen bereits deutlich spürbar.

Der Verein für Kultur und Tradition hat sich 2005 eigens vor dem Hintergrund formiert, künftig das Heimatfest auszurichten. Die mittlerweile 25 Aktiven, die den engeren und erweiterten Vorstand bilden und sich organisatorisch einbringen, fiebern, wie Marcel Imm, der seit 2019 erster Vorsitzender ist, bestätigt, dem Fest entgegen.

„Wir treffen uns regelmäßig auf das Jahr verteilt alle vier Wochen unter der Vorgabe „Nach dem Fest ist vor dem Fest“. Auch wenn sich wegen der Pandemie diesmal viel Leerlauf eingestellt hat, so haben wir trotz geringerem Gesprächsbedarf durch- und das Vereinsleben hochgehalten“, schwärmt Marcel Imm vom erstklassigen Zusammenhalt und lobt explizit seinen Stellvertreter Mattes Bebendorf sowie Kassiererin Luzie Hornig und Schriftführerin Luisa Gier, die dem geschäftsführenden Vorstand angehören.

Freitag

„Der Startschuss erfolgt wieder am Freitag um 18 Uhr. Während am Anger bereits tüchtig die Girlanden gewickelt werden, holt das Trompetencorps Meinhard Bürgermeister Gerhold Brill und Ortsvorsteher Christian Menthe am Rathaus ab und bringt das Duo mit musikalischen Klängen zur offiziellen Eröffnungszeremonie zum Dorfmittelpunkt. Der Freitag findet die Fortsetzung im Festzelt, DJ Ben E lädt ab 21 Uhr zur „Summer-Night-Bash“ ein. Die Einwohner dürfen sich darüber hinaus auf Ständchen freuen, denn das Trompetencorps Meinhard zieht unter der Leitung von Lisa Thriene wie gewohnt durch die Straßen, ehe die Spielleute im Gasthaus zum Sandhasen selbst Kränze wickeln.

Samstag

Auch am Samstag sind die TCM-Musiker, diesmal zusammen mit dem Fanfarenzug der Feuerwehr Meinhard, beim Maienzug gefordert, ab 10 Uhr begleiten die beiden Gruppen die Mädchen und Jungen der Meinhard-Schule und des Kindergartens. Start ist an der Neueröder Straße, Ziel wird, wie schon zuletzt, der Festplatz sein. „Wir sehen dort ein größeres Sicherheitspotenzial als am Anger und wollen außerdem unsere Schausteller, die am Samstag schon vormittags geöffnet haben, unterstützen“, konstatiert Marcel Imm beim WR-Gespräch.

Am Abend begrüßt ab 21 Uhr die Volks-Rock‘n’Roll-Band „Watzmann“ die Besucher aus Grebendorf und der Region. Leader Markus Schreiber verspricht eine lange musikalische Nacht.

Sonntag

Angeführt von den Symbolfiguren, den Grebendorfer Sandhasen, setzt sich am Sonntag um 14 Uhr der Festzug in Bewegung, der musikalisch vom Trompetencorps Meinhard, den Fanfarenzügen Meinhard und Eschwege sowie vom Spielmannszug Werratal begleitet wird.

„Wir hoffen wieder auf viele Motivwagen und auch Fußgruppen, die uns und den Schaulustigen an den Straßenrändern Darbietungen voller Ideenvielfalt präsentieren“, rührt Marcel Imm die Werbetrommel für die anschließende Tombola mit wertvollen Preisen. Der Losverkauf beginnt während die am Umzug beteiligten Musikgruppen zur Unterhaltung der Zeltbesucher aufspielen. Der Sonntag klingt dann bei Konservenmusik aus.

Montag

Um 11 Uhr öffnet der Festwirt am Montag die Zeltplane zum Frühschoppen mit der fünfköpfigen „Vogelwiesn-Musi“, dabei ist auch hier der Vollblutmusiker Markus Schreiber.

„Unser Grillmeister vom Ringgauer Landgrill räumt die Möglichkeit ein, zum Mittagessen beim Frühschoppen Haxen zu servieren. Entsprechende Bestelllisten liegen während der Heimatfesttage bei ihm am Verkaufsstand aus“, so der Vorsitzende Marcel Imm, der zum Finale schwenkt.

„Früher wurde der Strohmann immer am Dienstag verbrannt, wir haben diesen Zopf aber mittlerweile abgeschnitten und laden am Montag um 18 Uhr zu dieser Zeremonie auf den Festplatz ein, um das Heimatfest offiziell zu begraben.“

Von Harald Triller

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