Ein Gewinn für ganz Meinhard

Sanierungsarbeiten an der Weinberghalle in Frieda sind abgeschlossen

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Stimmungsvolle Eröffnungsfeier: Die Akteure (vorn) samt den Gästen in der Weinberghalle in Frieda.

Frieda – Nach achtmonatiger Arbeit ist das Projekt der Sanierung der Weinberghalle in Frieda fertiggestellt worden. „Frieda hatte das Privileg, große Förderungen zu bekommen und die Solidarität der anderen Orte zu erhalten, was nicht selbstverständlich ist“, sagt Landrat Stefan Reuß.

Außerdem habe die regionale Wirtschaft von dem Bau profitiert, so der Landrat.

Die Weinberghalle

Diese wurde in den 1960ern an den Gebäudekomplex, der zudem aus der alten Schule und dem Feuerwehrgerätehaus besteht, angebaut. „Die Halle wird stark genutzt und hat eine Belegungsrate von 70 Prozent“, sagt Bürgermeister Gerhold Brill. Bei einer solch hohen Rate war es dringend nötig, das Projekt auf den Weg zu bringen, denn das Dach war undicht, die Elektroinstallation und Isolierung mangelhaft, der Brandschutz nicht mehr konform.

Die Finanzierung

Für die Sanierung der Weinberghalle, die als Dorfgemeinschaftshaus fungiert, wurden vom Land 450 000 Euro bewilligt. Außerdem ist die Gemeinde Meinhard Teil eines Dorfentwicklungsprogramms, bei welchem alle Ortsteile über die Verteilung des zur Verfügung gestellten Geldes entscheiden. Frieda hat für die Sanierung der Weinberghalle einen großen Teil dieser Gelder erhalten. „Das Projekt ist für ganz Meinhard und nicht nur für die Einwohner Friedas“, betont Brill, der ebenfalls die kooperative, parteiübergreifende Arbeit des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung lobt. Am Ende wurde mit der endgültigen Bausumme von 780.000 Euro fast eine Punktlandung hingelegt.

Der Bau

Aufgrund des Fehlens der Haushaltsgenehmigung starteten die Arbeiten verspätet im Mai des vergangenen Jahres. Neun regionale Firmen waren insgesamt beteiligt. „Diese haben durch ihr Engagement wesentlich dazu beigetragen, die Arbeiten einen Erfolg werden zu lassen“, sagt Brill. Das Gebäude im Dorfzentrum wurde energetisch saniert, die Elektrotechnik installiert, die Brandschutzvorkehrungen angepasst und ein barrierefreier Zugang geschaffen. „Wir haben ein sehr gutes Ergebnis erzielt und 780.000 Euro sind eine Menge Geld, irgendwann sind die Mittel auch mal ausgeschöpft“, sagt Gerhold Brill.  

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