Das Neujahrskonzert des TSV Frieda war wieder ein überwältigender Erfolg

Am Schluss sangen alle mit

Voller Erfolg: das Neujahrskonzert in der Friedaer Weinberghalle mit dem Johann-Strauß-Orchester. Foto: fp

Frieda. Zum 20. Mal hat in Frieda ein Neujahrskonzert stattgefunden. Der Erfolg gibt den Verantwortlichen des TSV recht, weiterzumachen.

Von Francisco Pujiula

frieda. Nach dem glanzvollen Sektempfang und den Begrüßungsworten von Norbert Flügel, dem Vorsitzenden des veranstaltenden TSV Frieda 1910, Bürgermeister Hans Giller und dem Landrat Stefan Reuß sprach nur noch die Musik - und der dynamische Dirigent, Stefan Ottersbach, der interessante und witzige Einleitungen zu den Stücken des Abends gab.

Das Neujahrskonzert am vergangenen Freitag in der vollbesetzten Weinberghalle war wieder einmal ein durchschlagender Erfolg. Unter dem Motto „Alles Strauß“ spielte das in Frieda seit Jahren so gut bekannte und beliebte Johann-Strauß-Orchester Frankfurt ausschließlich beliebte Kompositionen seines Namensgebers, nämlich von J.S Sohn, dem bekanntesten Mitglied der berühmten Dynastie.

Die Frauen (in schönen Abendroben) und die Männer (in weißen Jacketts) des Orchesters spielten mitreißend und mit intensiver Lust. Die meisten von ihnen sind Mitglieder namhafter Orchester aus dem Großraum Frankfurt und spielten wie das, was sie sind: erfahrene Profis. Von den vielen Stücken ragten die Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ und zwei feurige, toll interpretierte Schnellpolkas hervor. Für stimmlichen Reiz sorgten die schwedische Sopranistin Cecilia Berglund und der Heldentenor Hanbo Jeon, die mit Solo-Arien und mit Duos oft das Publikum zu stürmischem Applaus und manchem Bravoruf hinrissen. Am besten waren sie gemeinsam bei „Wer uns getraut“ aus „Zigeunerbaron“ und, als Einzelleistung, die Sopranistin bei „Frühlingsstimmen“. Hier glänzte sie bei den Koloraturen, ein zauberhafter Auftritt, dieser neuen „schwedischen Nachtigall“.

Natürlich gab es stehenden Applaus und mehrere Zugaben, darunter, vom Publikum mitgesungen „Im Feuerstrom der Reben“ und, von allen begeistert mitgeklatscht, den „Radetzky-Marsch“ von Strauß Vater. Ein erfolgreicher und, wie gewohnt, perfekt organisierter Abend.

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