In Schwebda ist am Montag die Kanalsanierung in die letzte Runde gegangen

Gestern ist der dritte Abschnitt der Kanalsanierung in Schwebda gestartet: Bürgermeister Gerhold Brill (hinten von links) und die Ingenieure Lutz Thum und Stefan Morgenthal waren dabei, als Thomas (vorne von links) und Stefan Heinisch das erste von fünf Kopflöchern aushoben. Foto: Rissmann

Schwebda. Die Kanalsanierung in Schwebda geht in die dritte und letzte Runde: Am Montag haben Stefan und Thomas Heinisch von der Jestädter Firma Heinisch Kabel und Tiefbau das erste von fünf Kopflöchern in der Langen Gasse ausgehoben. „An fünf Stellen müssen wir die Straße aufreißen, da wir hier die Schäden nicht mit einem Inliner-Verfahren reparieren können“, erklären Stefan Morgenthal und Lutz Thom vom Ingenieurbüro KMO aus Jestädt. Ursprünglich war geplant, die Kanäle in der Langen Gasse komplett in offener Bauweise zu sanieren, dies wurde aber von den Ingenieuren auf Bitte der Gemeinde noch einmal überarbeitet. „So konnten wir die Kosten um rund 100 000 Euro senken“, sagte Thum.

Jetzt kommen auf die Gemeinde Meinhard noch insgesamt rund 400 000 Euro Kosten für den vom Regierungspräsidium eingeforderten finalen Sanierungsabschnitt der Kanäle in Schwebda zu. Gefordert war die Sanierung, da eines der Gutachten zum Werratalsee ergab, dass die Einleitung von Schmutzwasser durch die defekten Kanäle zur starken Zunahme der Cyano-Bakterien im Werratalsee geführt hätten. „Das war also eine Pflichtaufgabe, um die wir nicht herumgekommen sind“, sagte Bürgermeister Gerhold Brill. Bis Ende September sollen die Arbeiten in der Langen Gasse dauern. Es folgen noch die Straßen Rosengasse, Am Gänsemarkt, Petersgasse und Am Stadtwege. „Diese Arbeiten sollen dann bis zum Winter komplett abgeschlossen sein.“

In einer Bürgerversammlung hatte Brill bereits über die Sanierung aufgeklärt. Alle schadhaften Hausanschlüsse auf öffentlichem Gründ müssten von der Gemeinde mitsaniert werden, erklärte Brill. Die Kosten würden dann den Hauseigentümern in Rechnung gestellt. Alle Eigentümer, bei denen ein Sanierungsbedarf vorliege, würden vom Ingenieurbüro KMO informiert. (dir)

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