40 000-Euro-Spende knacken

Meinharder Verein Bayernfront Frieda unterstützt krebskranke Kinder

Geldübergabe an das Göttinger Elternhaus: El President Matthias Schott (links, am Scheck stehend) übergibt 1500 Euro an Helmut Först im Beisein der zahlreichen FCB-Fans.
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Geldübergabe an das Göttinger Elternhaus: El President Matthias Schott (links, am Scheck stehend) übergibt 1500 Euro an Helmut Först im Beisein der zahlreichen FCB-Fans.

„Im nächsten Jahr werden wir die 40 000-Euro-Spende knacken.“ Mit diesen Worten eröffnete El President Matthias Schott die Jahreshauptversammlung der Bayernfront Frieda im Vereinslokal Klamotte in Grebendorf.

Der Fanclub des deutschen Fußball-Rekordmeisters besteht nicht nur aus treuen Anhängern des FC Bayern München, sondern bei ihnen schlägt das Herz an der richtigen, sprich an der sozialen Stelle, denn bei den neuerlichen 1500 Euro, die der heimische Botschafter des Elternhauses für krebskranke Kinder, Helmut Först aus Weidenhausen, mit nach Göttingen nehmen darf, handelt es sich bereits um die 23. Spende. 

„Die Gesamtsumme seit 1999 beläuft sich bislang auf sage und schreibe 38 500 Euro. Und diese Tatsache weckt bei mir die Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr die 40 000-Euro-Schallmauer überspringen“, zeigt sich Matthias Schott angetan und adressiert viel Lob an die aktuell 135 Mitglieder, von denen immerhin 50 den Weg zur Jahresbilanz fanden.

Spenden: Mit 50 Cent zum Erfolg

In kurzen Worten erklärte El President, der im Übrigen seit der Fanclub-Gründung am 3. Januar 1993 an der Spitze steht und auch diesmal die Wiederwahl angenommen hat (Bericht darüber folgt), wie sich die Spendensumme zusammensetzt: „Die 1500 Euro sind das Resultat aus dem Torgeld, das die Mitglieder zahlen, die bei den Spielen des FCB den Weg zum gemeinsamen Fußballschauen in die Klamotte finden. Pro Bayern-Treffer stecken wir 50 Cent in das Spendenschwein. 

Darüber hinaus versteigern wir Fanartikel, die uns der FC Bayern zur Verfügung stellt. Und wir runden den Betrag am Ende auf“, so Matthias Schott, der mit Freude und voller Stolz auf die 38 500 Euro schaut und auch den großzügigen Sponsoren dankt, stellvertretend nannte er das Fanclub-Mitglied Stefan Dilling. 

Elternhaus in Göttingen leistet wichtige Arbeit

Helmut Först beleuchtete einmal mehr die vielfältige Arbeit, die das Elternhaus in Göttingen zum Wohle der kranken Kinder, der Geschwisterkinder sowie der Muttis und Vatis leistet. Auch auf die Therapien und die unbedingt notwendigen Spenden zur Finanzierung der vielen Maßnahmen ging er näher ein.

Am Ende der Versammlung setzte Matthias Schott die Mitglieder über die Planungen im gerade begonnenen Jahr in Kenntnis: „Fest steht die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Köln am 16. Februar. Und wenn alles gut geht, wird es auch wieder einen Besuch zu einem Heimspiel des FCB geben, was in den letzten Jahren immer schwieriger geworden ist, wegen der hohen Nachfrage.“ 

Von daher ist noch keine konkrete Zusage zu einem Spiel erfolgt. Eine Wanderung und die Ausrichtung eines Darts-Turniers in der Klamotte stehen ebenfalls auf der Agenda für 2020.

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