Vom Tennisfieber infiziert: Tennisclub Meinhard feierte 25-jähriges Bestehen

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Neuer Trend aus den USA: Beim Cardio-Tennis verbinden sich Ballsport und Aerobic-Übungen. Mit einem Tag der offenen Tür zu seinem 25-jährigen Bestehen präsentiert sich der Tennisclub Meinhard mit vielen Aktionen.

Grebendorf. Ende der achtziger Jahre lösten zwei Tennisspieler mit ihren überragenden Leistungen auf international bedeutenden Plätzen eine regelrechte Begeisterungswelle aus, die in Deutschland zum Tennisboom führte: Boris Becker und Steffi Graf. „Das Tennisfieber erfasste auch Grebendorf“, sagte Siegfried Furchert in seiner Festansprache zum 25-jährigen Bestehen des Tennisclubs Meinhard.

„Und einer war besonders infiziert: Horst Berghöfer.“ Zusammen mit neun Unterstützern gründete er 1989 den TC Meinhard in Grebendorf: Mit Stefan Berghöfer, Wolfgang Fischer, Theodor Leyhe, Dieter Möller, Erhard Nießen, Gerd Pfister, Karl-Heinz Schmerbach und dem Laudator, Siegfried Furchert. Horst Berghöfer übernahm damals den Vorsitz und führte als Trainer den Club zu sportlichen Erfolgen. So stieg die Herrenmannschaft 1995 erstmals in die Kreisklasse A auf, die Damen hingegen spielten sich sogar bis in die Bezirksoberliga.

Allerdings benötigen solche Leistungen auch die entsprechenden Voraussetzungen, wie etwa Trainingsmöglichkeiten auf der eigenen Clubanlage, auf der zwischen 1991 und 1995 das Clubhaus und drei Tennisplätze entstanden. Doch auch Arbeit und Engagement für die Mitglieder ist damit verbunden. Noch heute müssen die Plätze inklusive des roten Sandes in jedem Winter abgebaut und im Frühling wieder aufgebaut werden. Der Tennisboom ist mittlerweile abgeflaut, der TC Meinhard jedoch spielt immer noch erfolgreich. Sechs aktive Mannschaften vertreten den Club, darunter eine U14- und eine U18-Mannschaft.

Bilder vom Tennisfest

fs

Die Jugendarbeit wurde in Grebendorf ohnehin immer groß geschrieben. Auch heute sind über 30 Prozent der Mitglieder Jugendliche. „Aber auch die Clubführungen, die immer mit dem nötigen Einsatz und Engagement bei der Sache waren, sich von Rückschlägen nicht entmutigen ließen und wertvolle Impulse lieferten, brachten den Club voran“, sagte Siegfried Furchert. Seit 2009 ist Inge Eselgrimm Vorsitzende und hält den Club auf Erfolgskurs. Zum Jubiläum hatte sie mit ihrem Vorstandsteam und vielen Helfern einen Tag der offenen Tür organisiert, zu dem die Clubmitglieder ihr Können in Schaukämpfen vorstellten. Marcel Müller zeigte den Besuchern zudem das Cardio-Tennis, einen Trend aus den USA, bei dem man zu flotter Musik ein Herz-Kreislauf-Training absolviert. Spiel und Spaß fanden die jungen Besucher in der Hüpfburg und auf der Slackline, während Mutti und Vati sich Kuchen und Bratwurst gönnten.

Von Kristin Weber

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