Arbeitsgruppe aus Luxemburg besucht den Mehrgenerationenplatz in Jestädt

Über Altergrenzen hinweg

Besuch aus Luxemburg: Eine Arbeitsgruppe aus Redange ließ sich vom Jestädter Ortsvorsteher Gerhold Brill den dortigen Mehrgenerationenplatz zeigen. Foto:  Meyer

Jestädt. „Unser Ziel ist es, vor allem ältere Menschen in das Gemeindeleben zu integrieren“, sagt Flore Reding. Der Politiker war zusammen mit einer Arbeitsgruppe aus Redange (deutsch: Redingen) in Luxemburg zu Besuch in Jestädt.

Die Luxemburger waren nach Deutschland gekommen, um sich an vier verschiedenen Orten Mehrgenerationenplätze anzuschauen.

In ihrer Heimatgemeinde wollen sie, mit Hilfe der in Deutschland gesammelten Ideen, einen ähnlichen Platz errichten. Der vor allem die dort lebenden Senioren in die Geschehnisse der Gemeinde einbinden soll. „Deshalb haben wir schon unsere Planungstreffen für das generationenübergreifende Projekt im Seniorenwohnheim veranstaltet“, erklärt Reding. Zu Beginn hätten sie schon gemerkt, dass die Bewohner dem Vorhaben etwas skeptisch gegenüberstanden, aber mittlerweile habe sich die anfangs vorhandene Ablehnung in Interesse gewandelt. Man hoffe, dass so auch die jüngeren Leute in Kontakt mit den Älteren kommen. Die Planungen werden von der Europäischen Union gefördert. Auch in Jestädt treffen sich jung und alt auf dem Platz in der Ortsmitte.

„Oft kommen Großeltern und Enkel zusammen hier her“, sagt Ortsvorsteher Gerhold Brill. Er erklärt dem Besuch nach welchen Kriterien die Geräte auf dem Jestädter Platz ausgewählt wurden, bevor diese mit viel Spaß selbst die Geräte ausprobieren. Das Projekt Jestädt, das mit viel ehrenamtlichem Einsatz der Dorfbewohner realisiert wurde, ist in der gesamten Region einzigartig.

Von Kathrin Meyer

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