Trotz Verteuerung: Bau soll noch im April starten

Umgehung Frieda 2,9 Millionen teurer

Frieda. Die schlechte Nachricht ist, die Ortsumgehung in Frieda wird 2,9 Millionen teurer, die Gute: Gebaut wird trotzdem. Dies bestätigten der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (CDU), der sich lange für das Straßenbauprojekt in Frieda stark gemacht hat, und das Bundesverkehrsministeriumauf Anfrage.

Bernd Appel von der Bürgerinitiative Pro Südumgehung wartet darauf, dass die Bauarbeiten an der Trasse endlich beginnen und hatte deshalb im Ministerium nachgehakt. „Wir warten trotz hervorragendem Bauwetter seit langem auf den Baubeginn“, sagt Appel. Immerhin seien die Rodungen im Vorfeld längst passiert, seitdem habe sich auf der Baustelle aber nichts geregt. Die Antwort vom Ministerium klingt beruhigend. So heißt es, dass nach Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen „vorraussichtlich noch im April begonnen“ werden soll.

Bei den Ausschreibungen allerdings wurde deutlich, dass es wesentlich teurer wird die Ortsumgehung, die sich die Menschen in dem Meinharder Orsteil bereits seit Jahrzehnten wünschen, zu bauen. 7,6 statt 4,7 Millionen sind nun veranschlagt, teilt Heiderich mit: „Der Bundesverkehrsminister habe die Kostensteigerung akzeptiert und sie nachträglich in den Bundeshaushalt aufgenommen.“ Nun könne zügig mit dem Bau begonnen werden. (dir)

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