Viele Besucher, gutes Wetter: Organisatoren des Dorfjubiläums Grebendorf sind zufrieden

Die Sandhäsinnen von heute machen was los! Zum Festzug am Sonntag hatten die Vereine sich was einfallen lassen. Die Kostümierung reichte vom Mittelalter bis in die Moderne. Foto: privat

Grebendorf. Eine Woche Ausnahmezustand liegt hinter den Sandhasen in Grebendorf, und die verantwortlichen Organisatoren sind erschöpft, aber glücklich.

„Die viele Arbeit und das lange und sehr anstrengende Vorbereiten haben sich vollauf gelohnt“, sagt Ortsvorsteher Willi Jakal. „Die Festwoche ist insgesamt optimal gelaufen, wir hatten tolles Wetter und bei den Besuchern sind die einzelnen Programmpunkte super angekommen.“

Zum Heimatabend waren mehr Zuschauer gekommen, als die Veranstalter eigentlich erwartet hatten, und die erste Palette Chroniken ist schon verkauft. Bratwurst und Bier gab es beim Girlandenwickeln am Anger, und die Freitagnacht-Disco-Party dauerte bis Samstagmorgen. Das Mittelalter-Fest im Schlosshof, zu dem sich neben den Dorrenbergern auch die örtlichen Vereine präsentierten, war vor allem ein Anlaufpunkt für Familien.

Zum großen Festzug am Sonntag war dann das ganze Dorf auf den Beinen, aber nicht nur am Straßenrand. Die Schulkinder und Vereine präsentierten Szenen aus 750 Jahren Ortsgeschichte mit einem Aufgebot von rund 40 Motivwagen, ein Drittel mehr als bei vorhergehenden Umzügen. Und sogar die Höhengemeinden von Meinhard waren mit von der Partie. Einen der Höhepunkte zum Abschluss gab es dann bereits am Sonntagabend mit dem Zapfenstreich der Ulfener Jungs bei Fackelschein im vollen Grebendorfer Schlosshof.

Am Montag wurde beim Frühschoppen noch einmal ordentlich gefeiert und am gestrigen Abend die Kirmes begraben und der Strohmann verbrannt. Was vom Fest nachhaltig bleiben wird, sind der Gedenkstein, der ehemalige Jahn-Stein, mit der von Herrmann Stoll neu gestifteten Messingtafel „1262 - 2012 Grebendorf“ vor der Gemeindeverwaltung sowie der neu gestaltete Dorfbrunnen, für den der Stammtisch „Bernstal“ eine gläserne Abdeckplatte gestiftet hat. An beiden Denkmälern hat Ortsvorsteher Willi Jakal tatkräftig mitgearbeitet.

„Vor allem der Verein für Kultur und Tradition sowie Horst Volkmar als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft haben während der Festwoche hervorragende Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass alles reibungslos abläuft“, sagt der Ortsvorsteher. „Insgesamt sind wir alle sehr zufrieden!“ Was will man mehr?

Von Kristin Weber

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