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Kirmes in Schwebda: Festzug lässt viel Charme, aber auch Kritik erkennen

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Von: Harald Triller

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Die Feuerwehr Schwebda sehnt sich nach dem Bau des neuen Gerätehauses. fotos: harald triller
Die Feuerwehr Schwebda sehnt sich nach dem Bau des neuen Gerätehauses. fotos: harald triller © harald triller

Schwebda - Der vom siebenköpfigen Festausschuss mit Kristin Heitzenröder und dem Männersextett Axel und Lukas Degenhardt, Jakob Speck, Niklas Burghardt, Damian Eichenberg und Michael Pack organisierte Kirmesumzug in Schwebda hatte gestern viel Charme zu bieten, aber auch  an Kritik fehlte es nicht.

Charme deshalb, weil die Wacholderjäger mehreren Kirmes- und Heimatfestteams eine Werbeplattform für die eigenen Veranstaltungen in diesem oder im nächsten Jahr angeboten haben, was auch auf liebevolle Weise genutzt wurde.

Wehr wünscht sich neues Gerätehaus

Kritik feuerte in erster Linie die örtliche Feuerwehr in Richtung neues Gerätehaus ab. Die Drohung: „Gibt es nicht bald grünes Licht, machen wir die Bude dicht.“ Eigentlich dürfte – wenn es nach dem technischen Prüfdienst geht – dem Bau nichts im Wege stehen. Die beiden Techniker haben allerdings die TÜV-Prüfung nur bis Ende des Jahres gewährleistet, ansonsten stehen Herbert Wagner und Bernd Range erst wieder im neuen Jahr für weitere Untersuchungen zur Verfügung.

Eine überaus interessante Unterhaltung führte der Schwebdaer Jagdbogenschützenverein mit der Coronapandemie: „Durch Corona waren wir einsam, jetzt feiern wir wieder gemeinsam.“ Und auch die Fortpflanzung spielte eine wichtige Rolle unter dem kessen Motto „Made in Lockdown.“

Eine breite Fläche hat sich der TV Schwebda, angeführt vom Vorstand um Ralf Jatho und Martina Jakob, geschnappt. Die Abteilungen im Bereich Gymnastik und Volleyball präsentierten sich mit schlagkräftigen Gruppen, wobei die Volleyballer klipp und klar verkündet haben, dass sie dringend Nachwuchs benötigen.

Sanfte Kritik war bei den Schaulustigen am Straßenrand auch in Richtung der FSA-Fußballer zu vernehmen, die sich auf einem Motivwagen kutschieren ließen: „Nach der Niederlagenserie zuletzt, hätten die Jungs besser als Fußgruppe temperamentvolle Bewegungsabläufe trainieren sollen.“

Angeführt von Symbolfigur Wacholderjäger

Angeführt wurde der bunte Lindwurm vom Fahnenträger mit seinen Mädchen, der Symbolfigur, dem Wacholderjäger, den Festorganisatoren und den Gemeindepolitikern samt Ortsbeirat und für die musikalische Umrahmung sorgten der Fanfaren- und Musikzug Frankershausen sowie der Fanfarenzug vom VfL Wanfried.

Eine weitere Zweiggruppe des TV Schwebda hat sich einer vom Sport abweichenden Tätigkeit gewidmet, denn das „Betreute Trinken“ passt dann in der Tat nur zu einer Kirmes.

Apropos Kirmes: Das Teams aus Jestädt rührte die Werbetrommel für das diesjährige Oktoberfest und die Kirmes im nächsten Jahr. Dem schlossen  sich die Orte Motzenrode und das relativ weit entfernte Vierbach an, wo ebenfalls 2023 Kirmes gefeiert wird.

Die herzlichsten Grüße in Form eines Transparentes übermittelte der Verein für Kultur und Tradition aus Grebendorf, nicht allerdings ohne zum Heimatfest einzuladen, das in einer Woche stattfindet. Der Kindergarten grüßte mit vielen kleinen Händen, und auch das Naturcamp, das Kastanoienhof, der Keudenring zogen ins Festzelt, wo die beteiligten Musikgruppen aufspielten.

Von Harald Triller

Der Jagdbogenschützenclub hat die bildliche Konversation mit der Coronapandemie gesucht.
Der Jagdbogenschützenclub hat die bildliche Konversation mit der Coronapandemie gesucht. © Harald Triller

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