An der Arbeit hat’s gefunkt

Waltraud und Horst Schäfer aus Grebendorf feiern heute ihre goldene Hochzeit

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Feiern heute im Kreise der Familie die goldene Hochzeit: Waltraud (mit Enkeltochter Greta) und Horst Schäfer (mit Enkelsohn Quinn). 

Grebendorf - Waltraud und Horst Schäfer aus Grebendorf feiern heute ihre goldene Hochzeit

Grebendorf – Ein nettes, stets hilfsbereites, ausgeglichenes, um gute nachbarschaftliche Beziehungen und um Gerechtigkeit bemühtes Ehepaar feiert am heutigen Donnerstag im Kreise der Familie das Fest der goldenen Hochzeit. Die Familie steht bei Waltraud und Horst Schäfer aus Grebendorf hoch im Kurs – vor allem auf die drei Enkelkinder Lukas (22), Greta (2) und Quinn (9 Monate) schauen sie voller Stolz. „Sie haben unser Glück perfekt gemacht“, sagen die Schäfers.

Waltraud, geb. Buchbach, hat am 22. November 1949 in Eschwege das Licht der Welt erblickt, ist aber bis heute eine waschechte Grebendörferin, die dort auch zur Schule ging, bei Bode-Strickmoden in Wanfried die Ausbildung zur Strickeinrichterin absolvierte und ihr bis zum Aus der Firma 2004 die Treue hielt.

Und dort hat es auch gefunkt. Ihr Liebesblitz schlug 1964 beim Arbeitskollegen Horst Schäfer ein, drei Jahre später wurde Verlobung gefeiert und am 27. Juni 1969 läuteten die Hochzeitsglocken. „Unser Weg zur Hochzeit war kurios und lustig zugleich“, schmunzelt Waltraud Schäfer. Der Ausbildungsleiter von Bode betreute auch eine Wohnungsbaugesellschaft und offerierte den beiden eine frei gewordene Wohnung. Voraussetzung: Sie mussten verheiratet sein. „In der Tat, wir sind praktisch verkuppelt worden“, sagt Horst Schäfer.

Horst Schäfer ist am 6. August 1946 in Schwebda geboren, lernte ab 1961 ebenfalls bei Bode den Beruf des Strickeinrichters und war dort bis zum Ende eine tragende Säule. Während die goldene Braut in ihrer Freizeit im Kirchenchor, im Heimatverein und im Kirchenvorstand aktiv war und ist, erfüllte sich Horst Schäfer mit der Anschaffung eines Rottweilers einen Traum. Auch handwerklich ist der mit einem kleinen Traktor ausgestattete Feierabendlandwirt und langjährige Kaninchenzüchter geschickt und schon deshalb in den örtlichen Vereinen – Feuerwehr, Trompetenkorps, Sport- und allen voran im Heimatverein – ein gefragter Mann. „Es gibt nichts, was Horst nicht kann“, sagt sein Freund und Nachbar Helmut Bartels.

Zwischen der Geburt der Töchter Kerstin (1971) und Rebecca (1978) lag 1974 der Umzug von Wanfried in Waltrauds Elternhaus nach Grebendorf, das die Eheleute Schäfer 1998 übernahmen „Aber auch Wanfried werden wir immer in bester Erinnerung behalten“, denkt Horst Schäfer an die vor 40 Jahren gegründete achtköpfige Lottogesellschaft.

Die Mitglieder gehören selbstverständlich am Samstag, wenn die goldene Hochzeit im Bürgerhaus von Grebendorf groß gefeiert wird, zu den Gästen. 

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