Die Welt meldet sich in Grebendorf

ESU vermarktet Sicherheitskonzepte bis nach Asien

Firmenzentrale und Leiststelle: 2010 zog die ESU nach Grebendorf. Hier treffen täglich zwischen 5000 und 7500 Meldungen aus der ganzen Welt ein, die abgearbeitet werden müssen. Foto: Laun

Grebendorf. Zwischen 5000 und 7500 Meldungen aus der ganzen Welt treffen täglich in der Leitstelle in Grebendorf ein. So viele Benachrichtigungen muss das Sicherheitsunternehmen ESU Control während der 24-stündigen Bereitschaft abarbeiten – ob technisch oder per Hand. Die Kunden, die das Meinharder Unternehmen bedient, sitzen in der ganzen Welt. Möglich macht das moderne Videotechnik.

Die ESU-Leitstelle liegt in Sachen Videoaufschaltungen in Deutschland mittlerweile unter den Top Fünf. 2010 wurde die Leiststelle in Grebendorf bezogen. Hier wurden die Bereiche Leitstelle, Technik, Planung, Konzeption und Verwaltung zusammengeführt. Die Erfolgsgeschichte der ESU dauert aber länger an – fast ein Vierteljahrhundert. „Nachts sind alle Katzen grau“ titelte unsere Zeitung zur ESU-Vorstellung vor fast 25 Jahren.

Heute ist die ESU der Dienstleister Nummer eins für Sicherheitstechnik und Sicherheitskonzeptionen im Werra-Meißner-Kreis, Mitglied der Handwerkskammer und geprüft durch die obersten Gremien der Branche.

Hohe Bedeutung kommt den Sicherheitskonzepten der ESU zu, die sie für Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen anbieten. Geschäftsführer Michael Hasecke ist außerdem als Gutachter für Versicherungen tätig und wird oftmals in der Einbruchnachsorge zu Schadensverläufen gerufen. Neben der Schadensbewertung entwickelt er dann, auf Grundlage der Schadensverläufe, Konzepte zur Prävention. Das hat sich in der Versicherungsbranche herumgesprochen. „Vorbeugen ist eben besser als heilen“, sagt er. Nachhaltigkeit und Wirkung wurde der ESU schon mehrfach von Versicherungen bescheinigt.

Fast 40 Arbeitsplätze

ESU bietet alle Techniken und Sicherheitsleistungen aus einer Hand an. Sinnvoll kann eine Kombination verschiedener Bereiche aus Video, Einbruch, Störmeldetechnik, dem Wachmann oder die Aufschaltung auf die hauseigene Leitstelle sein. Die Gründer Astrid Buss-Hasecke und Michael Hasecke haben die ESU aufgebaut und entwickeln sie stetig weiter. Aus dem Werra-Meißner-Kreis ist sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Das Unternehmen bietet fast 40 Arbeitsplätze. ESU bildet in den Berufen Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Elektroniker für Geräte und Systeme und Kaufleute für Büromanagement aus.

„Stellen Sie sich vor, wie schön es wäre, wenn immer jemand zuhause wäre, der sich bei Bedarf um Ihr Haus kümmert, Energie sparend mitdenkt und Sie ständig auf dem Laufenden hält“, sagt Astrid Buss-Hasecke. Auch, wenn die Hauseigentümer nicht anwesend sind, haben sie das beruhigende Gefühl, dass im Notfall jemand reagiert, Schäden begrenzt und sich um die Behebung kümmert. (ml)

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