Asylbewerber in Frieda

Bürgermeister begrüßt Flüchtlinge mit Rosen und Kuscheltier

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Herzliche Begrüßung: Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill hatte Blumen und Teddys für die Flüchtlinge dabei.

Frieda. Die ersten Flüchtlinge aus Syrien sind nun auch in der Gemeinde Meinhard eingetroffen: Gestern Mittag trafen drei Männer sowie eine Frau mit ihren beiden kleinen Kindern vor ihrem neuen Zuhause in Frieda ein.

Begrüßt wurden die Ankömmlinge von Bürgermeister Gerhold Brill, der mit Rosen und Kuscheltieren für die Kinder ausgestattet vor der Tür in der Rosengasse auf die Neubürger wartete.

„Die Flüchtlinge haben bereits einiges hinter sich und ich will, dass sie sich hier bei uns in der Gemeinde willkommen fühlen“, sagt Brill.

Die Kosten für die Unterkunft und die Versorgung der Asylsuchenden übernimmt der Landkreis. „Auf unsere Gemeinde kommen keine finanziellen Belastungen zu“, sagt Brill. Gerade in Schutzschirmzeiten eine wichtige Nachricht für den Bürgermeister. Brill findet es gut, dass der Werra-Meißner-Kreis sich für eine dezentrale Unterbringung verteilt auf alle Kommunen entschieden hat. „Der Kreis arbeitet vorbildlich“, sagt er.

Brill will die Flüchtlinge so gut es geht unterstützen. Im Vorfeld hatte er deshalb mit den Nachbarn, den Vereinen und kirchlichen Einrichtungen gesprochen, damit diese die Flüchtlinge beim Einleben in Frieda unterstützen. „Ich möchte hier eine Willkommenskultur, denn die Flüchtlingsproblematik geht uns alle an und zwar nicht nur abends vor dem Fernseher“, sagt Brill. Er sieht die Asylsuchenden bereits als Neubürger und empfindet ihr Eintreffen als Bereicherung für Frieda und ganz Meinhard. Das Haus bietet langfristig Platz für 30 Asylsuchende und wurde vom Vermieter vor dem Einzug komplett renoviert. Die Arbeiterwohlfahrt hatte die Wohnungen liebevoll möbliert, so dass sich die sechs Syrer jetzt von ihrer strapaziösen Flucht erholen können. (dir)

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