Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Grebendorf lockte viele Besucher an

Was wirklich Pflicht ist

Tag der offenen Tür Feuerwehr Grebendorf: der stellvertretende Wehrführer Wolfgang Hellwig (links) und der stellvertretende Jugendwart Niklas Manegold mit Ausrüstungsgegenständen. Foto: nh

Grebendorf. Sich in einem völlig vernebelten Raum zurechtzufinden war nur eine Attraktion, mit der die Freiwillige Feuerwehr Grebendorf ihre Besucher am Tag der offenen Tür begeisterte. Das Team um Wehrführer Andreas Schüttemeyer und Vorsitzenden Matthias Hehling hatte sich einiges einfallen lassen, um den Mitbürgern das Feuerwehrwesen und den Brandschutz näherzubringen.

Die Feuerlöscherübungsanlage, an der jeder Bürger die Handhabung verschiedener Löschertypen und die Technik des Löschens üben konnte, fand reges Interesse bei der gut besuchten Veranstaltung. Die Wehrfrauen und -männer gaben Auskunft zu Rauch- und Kohlenmonoxidmeldern. Hier zeigte sich, dass viele Hausbesitzer noch verunsichert sind, was eine Empfehlung oder Pflicht ist. Informiert wurde auch über Löschdecken und Feuerlöschspray.

Die Brandschutztechniken im Wandel der Zeit, vor allen Dingen der mit modernster Kommunikationstechnik bestückte Einsatzleitwagen 2 des Werra-Meißner-Kreises, der in Grebendorf stationiert ist, und natürlich das Löschgruppenfahrzeug der Grebendörfer Wehr waren Publikumsmagneten. Ebenso wie der 1969 gebaute Opel Blitz, das ehemalige LF 98 und der über hundert Jahre alte Pumpenwagen fanden das Interesse der Besucher.

Auch die angehenden Brandschützer kamen nicht zu kurz. So war abermals der Minilöschzug der Feuerwehr im Einsatz, an dem sich die Kinder spielerisch im Löschen üben konnten. Auch das Awo- Spielmobil und eine Hüpfburg bot für die Kleinsten allerhand Spaß.

„Wichtig ist auch die Mitgliederwerbung, speziell im Jugendbereich. Unsere Jugendwehr agiert auf hohem Niveau, das soll, wenn möglich, auch in Zukunft so bleiben. Das geht nur, wenn wir junge Leute dafür begeistern können“, so Wehrführer Andreas Schüttemeyer. Er begrüßte die Kameraden der Nachbarwehren und Vertreter der Ortsverbände von befreundeten Hilfsorganisationen wie dem THW und dem DRK. Der Feuerwehr-Fanfarenzug Meinhard fand sich ebenfalls zu einem Ständchen ein.

Den ganzen Nachmittag fanden Aktionen statt, zum Beispiel demonstrierten die Atemschutzgeräteträger die Vorbereitungen zu einem solchen Einsatz und die zum Teil schweren Einsatzbedindungen.

Für die Besucher und die Gastgeber war der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg, der auf jeden Fall wiederholt wird. (red)

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