Heimatverein Abterode baut Spielgeräte am Rehberg 

Spielgerät auf Rehberg bei Abterode 
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Die Heimatverein 1 sticht zwar nicht in See, wird aber Kindern noch mehr Spaß am Freizeitgelände in Abterode bescheren. Am Freitag wurde das neue Spielgerät eingeweiht. 

Mit viel Liebe hat der Heimatverein Abterode ein neues Spielgerät für den Rehberg gebaut - ein Schiff. 

Abterode – Mit ganz viel Liebe zum Detail haben die Männer und Frauen in den vergangenen Wochen ein neues Spielgerät auf der Freizeitanlage am Rehberg gebaut und aufgestellt. Möwen auf dem Mast, Fässer, ein drehbares Steuerrad, eine Piratenflagge und jede Menge Klettergelegenheiten lassen das Schiff zu einem wahren Paradies für die Jüngsten werden.

Einweihung am Freitag 

Am Freitagnachmittag wurde das neue Spielgerät eingeweiht. Im Frühjahr haben sie bereits neue Spielgeräte für die Freizeitanlage gebaut, die im Juni fertiggestellt wurden. „Dabei hat sich im Gespräch mit Bürgermeister Friedhelm Junghans ergeben, dass seitens des Vereins für Regionalentwicklung noch Mittel für genau solche Projekte zur Verfügung stehen“, berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins Abterode, Bernd Füllgrabe. Die Sache ließ dem Vorsitzenden keine Ruhe und so stellte er ein Angebot zusammen, Skizzen wurden angefertigt und Materiallisten geschrieben. Am 12. August wurde der Bauantrag für das Schiff gestellt, welcher am 13. August genehmigt wurde und am 15. August begannen dann die Erdarbeiten.

"Großartige Arbeit des Vereins" 

„Hier wurde wahnsinniges Engagement bewiesen, immer wenn ich hier oben vorbeigekommen bin, wurde hier geschraubt und gewerkelt“, bemerkt Bürgermeister Friedhelm Junghans. Das neue Schiff sei ein absolutes Highlight, bedankte sich Junghans für die „großartige Arbeit“ die hier geleistet wurde – auch bei der regelmäßigen Pflege der Freizeitanlage.“

Verein für Regionalentwicklung hat 2019 Projekte mit insgesamt 200.000 Euro gefördert

„Genau solche Projekte sind es, die wir mit unseren Mitteln sehr gerne fördern und die uns wichtig sind“, sagt Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung. 200 000 Euro konnten in diesem Jahr für kleine Projekte vergeben werden, 50 Anfragen wurden gestellt, 28 davon wurden umgesetzt. Rund 9000 Euro hat das neue Schiff gekostet, 6101 Euro davon übernimmt der Verein für Regionalentwicklung. Neben den vielen Mitgliedern des Heimatvereins war auch eine Integrationsklasse an den Bauarbeiten beteiligt.

Ein vergleichbares Spielgerät würde bei großen Anbietern etwa 22 000 Euro kosten, hat Füllgrabe recherchiert. „Wir haben uns die Spielgeräte angeschaut, uns dabei inspirieren lassen und dann unser eigenes Schiff entwickelt.“ Irgendwann sei klar gewesen, dass auch Möwen und Fässer dazugehören, die wir dann noch dazubestellt haben“.

Heimatverein plant für nächstes Jahr

Die Ideen gehen Bernd Füllgrabe und seinem Team indes nicht aus. Für das kommende Jahr plant der Heimatverein neue Bauarbeiten: „Wir möchten gerne einen Wasserspielplatz integrieren.“

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