Heimatverein startet Großprojekt

Abterode: Am Rehberg entsteht ein Wasserspielplatz

Spatenstich für den Wasserspielplatz in Abterode: (von links) Alexander Isaak, Bernd Füllgrabe, Pascal Fischer, Knut Zimmermann und Bernd Zimmermann vom Heimatverein Abterode.
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Spatenstich: (von links) Alexander Isaak, Bernd Füllgrabe, Pascal Fischer, Knut Zimmermann und Bernd Zimmermann vom Heimatverein beginnen die Arbeiten für den neuen Wasserspielplatz am Rehberg.

Bei Sonnenschein im Wassertretbecken schlendern, eine Blühwiese bewundern und den Kindern beim Spielen zuschauen: Für alle Generationen strahlt die Freizeitanlage am Abteröder Rehberg besonderen Charme aus.

An gewöhnlichen Sommertagen tummeln sich unzählige Menschen aus der Region auf dem Gelände, doch in Zeiten einer Pandemie ist kein Tag gewöhnlich: „Die Leute müssen Abstand voneinander halten, aber wir möchten trotzdem etwas unternehmen“, erklärt Bernd Füllgrabe, Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Abterode, die Herausforderung.

In den vergangenen Wochen hat der Verein daher seine ehrenamtliche Arbeit angepasst und parallel dazu am Freitag ein neues Großprojekt gestartet.

Ein neuer Wasserspielplatz entsteht

Nachdem erst im vergangenen Jahr ein Kletterschiff auf der neuen Fläche neben der ursprünglichen Freizeitanlage errichtet wurde, soll in diesem Jahr ein Wasserspielplatz folgen. Für das rund 13 500 Euro teure Projekt fand Freitag mit den Baggerarbeiten der erste Spatenstich statt. Möglich wird dieses Projekt dank einer Spende in Höhe von 4250 Euro der gemeinnützigen Stiftung der Sparkasse Werra-Meißner: „Ohne diese Summe wäre es nicht möglich gewesen, das umzusetzen“, betont Füllgrabe.

Sobald in den nächsten Wochen die Wasserspielgeräte geliefert wurden, möchte der Verein alle Interessierten einladen, mit anzupacken; eine Ankündigung erfolgt in der Werra-Rundschau. „Bei dem Kletterschiff haben im vergangenen Jahr alle mitgeholfen. Das war prima!“

Menschen sollen sich an der frischen Luft bewegen

Um auf die Corona-Pandemie zu reagieren, wurden sowohl auf dem Rehberg als auch auf den umliegenden Wanderwegen Bänke ausgebessert und neue Sitzgruppen aufgestellt; die Grünflächen wurden gemäht. „Wir wollen die Menschen an die Luft locken“, so Füllgrabe, der betont, dass für den Abstand jeder selbst verantwortlich sei. Gerade in der aktuellen Situation sollten die Menschen sich viel an der frischen Luft bewegen, da es gut für die Gesundheit sei, das Infektionsrisiko gering sei und jeder Abwechslung gebrauchen könne.

Von Lorenz Schöggl

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