Alle Fraktionen haben jetzt fünf Sitze

Berkatal: ÜWG holt sich ihren Sitz zurück

Berkatal. Einen Platz einbüßen muss die SPD in der Gemeindevertretung Berkatal. Der geht an die ÜWG, die bislang mit vier Sitzen vertreten war. Damit haben alle drei vertretenen Fraktionen (neben der SPD und der ÜWG auch die CDU) fünf Sitze im 15-Mann-starken Parlament.

„Das ist schön“ sagt Bürgermeister Friedel Lenze (SPD) und lacht. Er geht davon aus, dass sich durch die neue Sitzverteilung aber in der politischen Zusammenarbeit nicht viel ändern wird. Doch trotz des Sitz- und Stimmenverlustes im Vergleich zur vergangenen Kommunalwahl 2011 konnte die SPD die meisten Stimmen auf sich vereinen: Mit einem Anteil von 35,8 Prozent (2011 waren es noch 40,8 Prozent) setzen sich die Sozialdemokraten vor die CDU und die ÜWG. Vor allem letztere Fraktion geht bei der Wahl als Sieger hervor: Zwar hat auch die CDU einen Zuwachs um 2,5 Prozentpunkte auf 33,1 Prozent zu verzeichnen, der gleiche Anstieg führt bei der ÜWG aber dazu, dass sie künftig wieder fünf Sitze besetzen können.

 „Damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, sagt Thomas Schill, der als Spitzenkandidat für seine Partei ins Rennen ging und für diese auch die meisten Stimmen holte. Er führt das auf die gute Kandidatenliste zurück, die einige neue, engagierte Mitstreiter aufweist: „Die können die Meinungen der Bürger offensichtlich wiederspiegeln.“ Dass ihnen das mit ihren Kandidaten gelungen ist, sagt auch Matthias Dix von der CDU, die um 2,5 Prozentpunkte auf 33,1 Prozent kletterte. Zwar bleibt es bei fünf Sitzen, das war aber auch das Ziel: „Den haben wir erst bei der vergangenen Wahl dazugewonnen und wollten ihn natürlich behalten.“ Zwar enttäuscht über den verlorenen Sitz (jetzt fünf anstatt bisher sechs), aber dennoch zufrieden zeigt sich Elfi Schreiber, die die Spitzenkandidatin der SPD war. 

„Prozentual haben wir immer noch die meisten Stimmen“, erklärt sie und freut sich über ihre ganz persönliche Wahl: Mit deutlichem Vorsprung hat sie gegenüber den anderen Kandidaten aller Parteien die meisten Stimmen auf sich vereinen können. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber es zeigt, dass meine Arbeit richtig ist.“

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