Dorfabend als Auftakt

Konzert läutet Kirmes in Frankershausen ein

Hat Tradition: der Tanz des Achten bei der Kirmes in Frankershausen. Organisiert wird die in diesem Jahr von den beiden Kirmesburschen Julius Cassel und Henrik Schindewolf (kleines Bild, von links). Foto:  Archiv (1) / Wüstefeld

Frankershausen. Mit einem Konzert des Fanfaren- und Musikzuges beginnt am Donnerstag die Kirmes in Frankershausen. Fünf Tage wird die andauern und Musik und Feten bieten.

Allerorts wird davon gesprochen, wie schwierig der Kirmesburschen-Nachwuchs zu generieren ist; gegründet worden sind auch deshalb schon Gesellschaften, wo dieses Amt von mehreren und nicht mehr nur von zwei Männern übernommen wird. „Ich wollte es aber unbedingt nur zu zweit machen“, sagt Henrik Schindewolf aus Frankershausen – und hat in Julius Cassel einen kompetenten Partner gefunden. Beide organisieren die diesjährige Kirmes in Frankershausen, die heute startet. Fahnenträger sind Jörn Schäfer und Ben Schindewolf.

Der Donnerstag

Beide haben sich wie berichtet etwas Besonderes für den heutigen Auftakt der fünftägigen Kirmes in Frankershausen einfallen lassen: „Dort wird der Fanfaren- und Musikzug aus unserem Dorf ein Konzert auf dem Festplatz spielen“, verraten die beiden jungen Männer, „das soll für alle sein und den Dorfabend wiederbeleben.“ Den hatte es in den vergangenen Jahren immer mal wieder gegeben, dann aber auch wieder nicht. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt kostet sieben Euro.

Der Freitag

Ansonsten bleibt vom Programmablauf alles, wie es die Frankershäuser gewohnt sind: Am Freitagabend gibt es ab 21 Uhr eine Kirmesparty, dieses Mal mit der Band Timeless.

Der Samstag

Am Samstag geht es dann früh weiter: Um 8 Uhr startet das Kirmesumspiel. „Wir fahren dann zu Firmen und Mitgliedern und spielen dort ein Ständchen“, erklärt Cassel das Prozedere.

Musikalisch geht es auch am Nachmittag weiter: Der Umzug der Kirmesmänner beginnt um 14 Uhr, begleitet wird der von der Werrataler Blasmusik. Gegen Abend werden dann die Kirmesdamen getroffen, und ab 21 Uhr gibt es dann eine erneute Party im Festzelt: Die Band Sixpash aus Marburg lädt ein zum Kirmestanz.

Der Sonntag

Mit einem göttlichen Segen beginnt der Sonntag: Um 13.30 Uhr startet der Gottesdienst in der Kirche, eine halbe Stunde später zieht die Gemeinde dann runter zum Festzelt und beendet den Gottesdienst dort. Der restliche Sonntag steht ganz im Zeichen des Achten: Aufgeführt wird der Tanz – der aus vier Kreisen mit je vier Pärchen besteht – insgesamt drei Mal. „Mit dabei ist auch wieder die Werrataler Blasmusik“, sagen Schindewolf und Cassel. Gefeiert werde so lange, bis der letzte Gast das Zelt verlassen habe.

Der Montag

Die gleiche Band eröffnet dann auch den zünftigen Frühschoppen am Montag ab 11 Uhr. Drei Stunden später, ab 14 Uhr, gibt es den nächsten Programmpunkt: Getanzt wird der Achte dann von den einstigen und zum Teil mittlerweile verheirateten Kirmesburschen und -mädchen. War der Tanz in den vergangenen Jahren ausschließlich Unverheirateten vorbehalten, ist diese Neuerung 2016 eingeführt worden.

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