Manfred Zindel gibt nach 40 Jahren Vereinsvorsitz der Feuerwehr in Frankenhain an Lars Schlender ab

Frankenhain. Lars Schlender ist der neue Vereinsvorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Frankenhain. Nach einer Führungstätigkeit von insgesamt 40 Jahren zog sich der bisherige Vorsitzende Manfred Zindel aus diesem Verantwortungsbereich zurück und verzichtete während der jüngsten Jahreshauptversammlung auf eine erneute Kandidatur.

„Die Tatsache, dass die Frankenhainer Wehr bestens mit jungen Nachwuchskräften ausgestattet ist, machte mir die Entscheidung relativ leicht“, sagt Zindel, der trotz innerer Zufriedenheit auch ein bisschen Wehmut verspürt. Der Feuerwehr ganz den Rücken kehren wird er aber nicht: Künftig wird sich der 67-Jährige zusammen mit Theo Brill noch stärker als bisher um die Belange der vereinsinternen Gruppe „Ü-59“ kümmern.

Ausgezeichnet und mit der Verleihung des St. Florian-Ordens in Bronze für seine langjährige Tätigkeit geehrt wurde Manfred Zindel schon im Oktober anlässlich des Jubiläums zum 112-jährigen Bestehen der Frankenhainer Wehr. In seinem Rückblick bedankte er sich ganz besonders für die gute Unterstützung, die er in der langen Zeit seiner Tätigkeit immer wieder auf allen Ebenen erfahren habe.

Dazu gehören nach seinen Worten nicht nur die aktuellen Führungskräfte, sondern auch diejenigen aus der „alten Führungsriege“, mit denen er gerade in der schon lange zurückliegenden Dorferneuerung „so manche für viele unvorstellbar großen Aufgaben der Weiterentwicklung des Dorfes und seiner Feuerwehr“ umsetzen konnte. In Erinnerung hat Zindel da zum Beispiel die Gründung einer Jugendfeuerwehr 1971, „die schon irgendwie ein Kind von mir ist“. Und auch die zahlreichen Anger- und das erste Weinfest in Frankenhain, die nicht nur der Feuerwehr, sondern allen Menschen aus dem Dorf zugutekamen, sind ihm noch in lebhafter Erinnerung. „Da geht mir das Herz auf.“

Mit den Worten „es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und Freude bereitet, gemeinsam so viel bewegen zu können“ zog Manfred Zindel eine mehr als positive Bilanz seiner langjährigen Führungstätigkeit.

Den Dank dafür brachte im Namen der versammelten Vereinsmitglieder sein bisheriger Stellvertreter und nun neu gewählter Vereinsvorsitzender Lars Schlender mit einem Rückblick auf die vielen, zum Teil bis heute wirkenden Aktivitäten von Zindels Führungstätigkeit zum Ausdruck. Eine originelle, eigens angefertigte fahrbare Sitzbank, die auch in Zukunft als „flüssige Versorgungsstation“ dienen kann, unterstrich diesen Dank in eindrucksvoller Weise. (red/cow)

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