Reportage wird am 28. Oktober ausgestrahlt

Focus TV interviewt Frankenhainer Roeper, der Produktköniginnen vermarktet

Wurde oft beim Sitzen korrigiert: Matthias Roeper, der auf diesem Bild von Andreas Pape gefilmt wird. Foto:  Wüstefeld

Frankenhain. Am 28. Oktober strahlt Sat 1 eine Reportage über deutsche Königinnen aus, die Werbung für regionale Produkte machen. Vermarktet werden die Königinnen von Matthias Roeper aus Frankenhain - er ist der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen.

Es ist ein unscheinbares Auto, das am frühen Abend vor dem Anwesen von Matthias Roeper in Frankenhain stehen bleibt. Die Menschen darin verheißen aber Arbeit für den 63-Jährigen: Das Dreierteam ist im Auftrag von Focus TV unterwegs, will Roeper für eine Reportage in seiner Funktion als Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen interviewen.

„Ich bin den Umgang mit Medien gewohnt“, sagt der 63-Jährige, der vor knapp 15 Jahren auf die Idee kam, die Königinnen und Könige Deutschlands „vom Apfel bis zur Zwiebel“ unter einem Marketing-Dach zu vereinen. Dieser Termin sei aber dennoch etwas anders als die bisherigen: Zum einen findet der erstmals in seinem Haus und nicht draußen statt, zum anderen weiß er nicht, wie sein Interview in den Fernsehbeitrag eingebunden werden wird.

Der soll am Mittwoch, 28. Oktober, nach Mitternacht auf Sat 1 ausgestrahlt werden und beschäftigt sich gut 25 Minuten mit dem, was Roeper vermarktet: die deutschen Königinnen und Könige. „Ich habe früher beim Stadtmarketing in Witzenhausen gearbeitet“, erzählt er, „da hatte ich vor gut 15 Jahren die Idee, so viele wie möglich einzuladen.“ Die Veranstaltung wurde ein Erfolg, der Marketinggedanke war schnell geboren. „Und 2003 haben sich dann mehrere Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, die eine Königin haben“, sagt Roeper. Mittlerweile seien es fast 130.

Vereint: einige der Königinnen und Könige Deutschlands auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin. Foto:  privat

Wie seine tägliche Arbeit jetzt aussieht, erzählt der großgewachsene Mann mit den wenigen Haaren knapp zwei Stunden lang dem Fernsehteam. „Letztendlich werde ich wohl aber nur gut eine Minute zu sehen sein und erklären, dass wir als Verbund die Produkte der Königinnen und Könige vermarkten und die Regionen als Urlaubsziele hervorheben wollen.“ Dass der Dreh trotzdem so lange gedauert habe, lag an den vielen Wiederholungen: „Mal wurde das Licht anders eingestellt, dann stand mein Stuhl falsch.“ Was ihn besonders amüsiert habe: Dass er noch nie so oft beim Sitzen korrigiert worden ist wie innerhalb der zwei Dreh-Stunden.

In Kauf genommen hat er aber auch das: Roeper erhofft sich durch die Reportage, dass dem Fernsehpublikum gewahr wird, wie viele Facetten Deutschland zu bieten hat - und wie viele regionale Produkte.

Von Constanze Wüstefeld

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