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Frauke Leonhäuser ist neue Pfarrerin für Spiritualität am Kloster Germerode

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Von: Kristin Weber

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Bei der Einführung der neuen Pfarrerin am Kloster Germerode: (von links) Bernd Böttner, Susanne Voss, Lars Hillebold, Frauke Leonhäuser, Martin und Susanne Schulze, Kerstin Grenzebach.
Bei der Einführung der neuen Pfarrerin am Kloster Germerode: (von links) Bernd Böttner, Susanne Voss, Lars Hillebold, Frauke Leonhäuser, Martin und Susanne Schulze, Kerstin Grenzebach. © Kristin Weber

Pfarrerin Frauke Leonhäuser, zuvor Gemeindepfarrerin in Niestetal, wurde in einem gut besuchten Festgottesdienst in der Klosterkirche in Germerode in ihr Amt eingeführt.

Germerode – Von der Breite wechselt sie jetzt in die Tiefe: Sie übernimmt damit die landeskirchliche Pfarrstelle für Spiritualität und geistliches Leben am Kloster Germerode. Eingeführt wurde sie von Pfarrer Lars Hillebold, dem Referenten der Landeskirche für Gottesdienste.

Mit dabei waren Besucher, die dem Kloster und der Arbeit am Kloster sehr verbunden sind, Weggefährten der neuen Pfarrerin sowie die Menschen der Gemeinde. Den Gottesdienst gestalteten zudem der Prälat im Ruhestand, Bernd Böttner, Pfarrerin Kerstin Grenzebach, Susanne und Martin Schulze vom Kirchenvorstand sowie Kirchenmusikdirektorin Susanne Voss, die der Orgel wunderbare Melodien entlockte.

Ein Dank von Pfarrer Hillebold ging auch an den Vorgänger, der lange Jahre die Arbeit mit Pilgern und Seminarteilnehmern am Kloster Germerode geprägt hatte und zuletzt noch in der Vertretung eingesprungen war: Pfarrer Dr. Manfred Gerland. Frauke Leonhäuser ist nun auch für die Geschäftsführung des Seminarhauses am Kloster sowie für die Netzwerkarbeit in der Landeskirche zuständig. Sie ist schon gut in der Region angekommen und hat mit ihrem Lebensgefährten das frei gewordene Pfarrhaus in Germerode bezogen, sodass auch dort wieder Licht brennt. Sie hat sich vorgenommen, auch neue Wege einzuschlagen und Möglichkeiten in der Region zu erschließen, etwa in der Zusammenarbeit mit dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, der sein Büro ebenfalls im Kloster hat.

In ihrer ersten Predigt ging die Pfarrerin auf die Frage nach der Spiritualität ein. Diese sei in der christlichen Tradition tief verwurzelt, es sei der Blick in die Welt hinter dem Horizont des Lebens, ein Vertrauen in Gott und Jesus Christus, das die Kraft gebe, mit der man jede Situation des Lebens meisten könne. „Mit dieser Kraft können wir das ‚Mehr’ des Lebens entdecken“, sagte sie. „Es ist die Erfahrung des Lichts, die Freude über neues Leben, die Gewissheit, dass Gott auch in schwierigen Situationen zur Seite steht.“

Mit Grußworten hießen unter anderen Landrätin Nicole Rathgeber, der stellvertretende Dekan Ralph Beyer sowie Bürgermeister Friedhelm Junghans die Pfarrerin in der Region willkommen. Die geistliche Begleitung sei in unserer von Krisen geschüttelten Zeit besonders wichtig, betonten sie.

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