Germerode bereitet sich auf Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vor

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Setzen auch beim Bundeswettbewerb auf den Mohn: die Germe- röder, deren Dorf sich für den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert hat.

Germerode. Der Sieg ist noch gar nicht so lange her, da geht es schon an die Vorbereitung für den nächsten Wettbewerb: Germerode, Sieger beim Regional- und Landesentscheid beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, bekommt im Sommer erneut Besuch von einer Delegation.

Dieses Mal schauen sich die acht oder neun Personen an, ob der Ortsteil der Gemeinde Meißner auch auf Bundesebene die anderen Bewerber aus zwölf weiteren Bundesländern hinter sich lassen kann. Um diese Chancen zu erhöhen, wurden am Freitagabend bei einer gut besuchten Bürgerversammlung Ideen ausgelotet, wie das Dorf punkten kann.

Die Ideen 

In Planung sind ein Wasserspielplatz und ein Insektenhotel, das möglicherweise an der Mohntenne entstehen soll. Die steht, zusammen mit den Mohnfeldern und den damit verbundenen Angeboten, auch wieder im Fokus. „Als die Kommission der Landesebene dabei war, blühten die Pflanzen“, erinnert sich Ortsvorsteherin Ulrike Zindel.

Sie hofft, dass auch dieses Mal der Fall ist. „Ich weiß aber bislang nur, dass die Termine ab dem 13. Juni stattfinden, einen genauen Tag kenne ich noch nicht.“ Wie schon im vergangenen Jahr, sollen auch jetzt wieder die Kindergartenkinder zum Einsatz kommen. „Möglicherweise wird es einen Eisblock geben, in dem Spielzeug steckt, das die Kinder dann herauspickeln müssen.“ In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Weidenhausen könnte ein Projekt im Klostergarten realisiert werden: Dort könnte ein Hochbeet gebaut werden, das dann in Zukunft von den Kindern betreut wird.

Auch eine Broschüre soll nach Möglichkeit erstellt werden, in denen sich die Vereine präsentieren und die kulturellen Veranstaltungen in Germerode vorgestellt werden.

„Was dieses Mal von Vorteil ist: Wir haben länger Zeit, uns zu präsentieren“, sagt Zindel. Blieben den Bewohnern des Ortes beim Landesentscheid lediglich zwei Stunden Zeit, die Vorzüge Germerodes aufzuzeigen, werden es jetzt zweieinhalb oder gar drei Stunden sein. „Zum Einsatz wird auch wieder die Mohnschnecke kommen, mit der wir von einer Stelle zur nächsten fahren.“

Wie es jetzt weitergeht

Bereits im Februar treffen sich die Vorstände der Vereine und des Ortes, um einen Zeitplan aufzustellen und die Ideen auszuarbeiten. Ab dem 16. April kann dann auch die Bevölkerung mithelfen: Aufgerufen wird ab diesem Datum zu Arbeitseinsätzen. „Rund um das Dorf muss zum Beispiel der Müll weggeräumt werden, der achtlos dorthin geworfen wird“, sagt Ortsvorsteherin Ulrike Zindel, die guter Dinge ist, was den Wettbewerb angeht: „Irgendwie schaffen wir das schon“, sagt sie und lacht.

Wettbewerb für die Zukunft

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ehrt auf Kreis-, Landes- und Bundesebene das bürgerliche Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Die Bewertung ist auf vier Bereiche ausgerichtet: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft.

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