Luftballonfliegen: Turngau Werra überreicht Kindern Preise

Stolz: Ulrike Höhre und Wolfram Schulze, Übungsleiter des Lauftreffs, halten die Landkarte, davor Amel Durcewsui, der Erstplatzierte des Luftballonwettbewerbs, und die Turngauvorsitzende Magdalena Weidner. Foto: nh

Hoher Meißner. Rund 90 Ballons waren beim Meißner-Bergturnfest des Turngaues Werra im September in die Luft gestiegen. Nur wenige der angehängten Karten kamen zurück.

Die allerdings waren sehr weit geflogen - zum Teil bis nach Ost-Bayern.

Da die Karten der drei am weitesten geflogenen Ballons alle von Kindern aus Hessisch Lichtenau stammten, nahm die Turngauvorsitzende Magdalena Weidner die Prämierung der Sieger dort vor. Den passenden Rahmen bot eine Übungsstunde des Lauftreffs vom TV 1894 Hessisch Lichtenau, wo Florian Schnellhammer, eins der drei Siegerkinder, Mitglied ist. Die anderen beiden, Amel Durcewsui und Hamzeh Qlrjjal, sind Flüchtlingskinder und wohnen seit fünf Monaten in der Blücherkaserne. Sie wurden von der Vereinsvorsitzenden Sigrid Sprenger abgeholt und nahmen an diesem Nachmittag auch am Lauftreff teil.

Der Siegerballon von Amel Durcewsui war 312 Kilometer weit bis nach Wiesenfelden in Bayern geflogen, der Ballon von Hamzeh Qlrjjal 282 Kilometer bis Bodenwöhr, ebenfalls in Bayern, und der von Florian Schnellhammer 73 Kilometer bis Schmalkalden. Freudestrahlend nahmen die drei ihre Preise entgegen: eine Zehnerkarte für das Familienbad sowie Schuhgutscheine. Letztere löste Sigrid Sprenger zusammen mit den Kindern im Anschluss in einem örtlichen Schuhgeschäft ein.

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