Meißner: SPD bleibt stärkste Kraft, CDU gewinnt Sitz

Meißner. Erneut einen Sitz im Gemeindeparlament Meißner verloren hat die ÜWG. Gab es für die Fraktion in der Legislaturperiode von 2006 bis 2011 noch sechs Sitze und anschließend schon fünf, werden künftig nur noch vier Vertreter der Überparteilichen Wähler-Gemeinschaft über die Geschicke ihrer Gemeinde entscheiden.

Die vier gewählten Kandidaten konnten zwar alle mehr Stimmen auf sich vereinen als noch für fünf Jahren, die Kandidaten der anderen Fraktionen aber ebenso. „Wir bedauern das natürlich, weil man in einer größeren Gruppe besser arbeiten kann“, sagt der Fraktionsvorsitzende Uwe Sommermann. Er führt den fehlenden Sitz auf die wenigen Kandidaten zurück, die die ÜWG aufgestellt hat. Gewinnerin der Wahl ist die CDU. Sie hat um 1,2 Prozentpunkte auf jetzt 24,6 Prozent zugelegt und damit der ÜWG den einen Sitz abgenommen, sodass die Christdemokraten künftig mit sechs Parlamentariern vertreten sind. 

Zudem hat sie eine starke Frau an ihrer Spitze: Ulrike Kirch ist mit 1133 Stimmen an ihren Parteikollegen vorbeigezogen. „Darüber freut sie sich und wir uns natürlich auch“, sagt Fraktionsvorsitzender Friedrich Arnoldt, der die konsequente Arbeit der CDU durch den zusätzlichen Sitz bestätigt sieht – und sich über die neuen Parlamentarier Roland Brill und David Becker freut. Stärkste Kraft bleibt aber weiterhin die SPD, die mit 13 Sitzen die Mehrheit im Parlament besitzt. Die Strategie, Bürgermeister Friedhelm Junghans als Zugpferd einzusetzen, klappte: Der Sozialdemokrat konnte mit 2167 die meisten Stimmen auf einer Person vereinen. „Das macht mich natürlich stolz“, sagt Junghans, der auch mit dem Ergebnis seiner Partei zufrieden ist. „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt und sehen das jetzt als Ansporn für die kommenden Aufgaben.“

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