Abterode: Spende von Jagdgenossen finanziert neuen Friedhofszaun

Freuen sich über die Spende der Jagdgenossenschaft Abterode: (von links) Marita Fehr, Luci Görke, Matthias Bodenstein, Thorsten Derer, Uwe Hesse, Ernst Brill und Bianca Ebel. Es fehlen Holger Schülbe und Heinz Buhl. Foto:  privat

Abterode. Die Jagdgenossenschaft aus Abterode hat dem örtlichen Friedhofsausschuss knapp 2000 Euro gespendet. Finanziert werden konnte so ein neuer Zaun. 

Die Mitglieder des Friedhofsausschusses Abterode sind froh, dass er endlich vorhanden ist: Ein Zaun, der den Friedhof auf einer Teilfläche zum Steinweg hin abgrenzt. Dazu ein Zaunelement, das den Friedhof zum Amselweg hin begrenzt, jedoch so variabel, dass es auch entfernt werden kann, zum Beispiel, um angefallenen Rasenschnitt zu entsorgen.

Beschlossen worden war, ein witterungsbeständiges Material zu wählen; feuerverzinkte, pulverbeschichtete Doppelstabmatten, versehen mit einem kleinen Schmuckelement in Form einer Raute. Als Farbton war ein dezentes Anthrazit gewählt worden, um die Material-Konkurrenz zu den hölzernen Eingangstoren so gering wie möglich zu halten. Eine Spendenzusage der Jagdgenossenschaft Abterode hatte es möglich gemacht, dass der Zaun komplett finanziert wurde.

Daher war es nicht nötig, um die Bereitschaft zu werben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Und doch: Um im zugesagten Spendenumfang von bis zu maximal 2000 Euro zu bleiben, haben einzelne Mitglieder des Friedhofsausschusses sowohl die Reste des alten Zaunes entfernt, den Boden geebnet, den Verlauf des Erdstromkabels geprüft als auch beim Aufbau des neuen Zaunes selbst Hand angelegt. Unterstützung kam ebenfalls vom Bauhof der Gemeinde Meißner.

Die Vorsitzende des Friedhofsausschusses, Pfarrerin Marita Fehr, dankte dem Vorsteher der Jagdgenossenschaft, Uwe Hesse, sowie Ernst Brill als Mitglied des Vorstandes für die großzügige Geldgabe der Genossenschaft. Freude und auch Erleichterung waren spürbar, dass ein weiterer Schritt getan werden konnte, das Erscheinungsbild des Friedhofes zu verbessern.

Der zuständige Ausschuss hat sich zudem mit Anfragen beschäftigt, die sich auf Grabeinebnungen auf dem Friedhof bezogen: Einige sollten fristgemäß vorgenommen werden – also nach Ablauf der Ruhezeiten – andere aber auch vorzeitig. Bei letzteren Fällen wurde beschlossen, eine Aufwandsentschädigung von zehn Euro pro Jahr und Grabstelle für die Anzahl der Jahre zu erheben, die der Friedhofsausschuss für den Rasenschnitt der eingesäten Grabfläche zu sorgen hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare