Alberode bekommt Geld für die Neugestaltung des Ortseinganges

Der Ortseingang von Alberode soll in neuem Glanz erstrahlen. Möglich wird das mit Fördermitteln aus dem Programm Starkes Dorf, das Dietmar Just (dritter von rechts) nun von Vertretern des Landes entgegennehmen konnte. 

Alberode - Für die Neugestaltung des Ortseinganges bekommen die Alberöder jetzt Geld vom Land Hessen. 

Der Ortseingang von Alberode ist nicht zu übersehen: An ihm treffen sich die einzigen beiden Straßen, die in das 130 Einwohner zählende Dorf führen. Nun will der Verein für Naturschutz und Heimatpflege Alberode die Grünfläche beim Ortsschild herausputzen, was auf große Resonanz bei den Einwohnern stieß – und schließlich auch bei dem Land Hessen, das für die Neugestaltung des Ortseingangs am Dienstag Fördermittel in Höhe von 5000 Euro aus dem Programm Starkes Dorf an die Alberöder übergeben hat.

Entstehen soll ein Podestplatz mit einer Sonnenuhr als Blickfang in der Mitte, zugänglich über vier Wege. LED-Beleuchtung und Blumenbeete sorgen für einen optischen Anreiz, Bänke und ein Begrüßungsschild runden das Projekt ab. „Wir wollen mit dem neuen Platz ein Unikat schaffen“, sagt Vereinsvorsitzender Dietmar Just.

Bürger sammeln Ideen

Und da man in Alberode zusammenhält, packen bei der Neugestaltung alle mit an. Das fing schon bei der Planung an: Ideen für den neuen Ortseingang wurden gemeinschaftlich bei einer Bürgerversammlung gesammelt. „Zahlreiche Bürger trugen ihre verschiedenen Ideen vor und signalisierten ihre Mithilfe“, sagt Dietmar Just.

Schnell haben sich die verschiedenen Ansätze zu dem jetzigen Konzept zusammengefügt und in dem Alberöder Thomas Görke, der bei einer Baumfirma arbeitet, fand sich ein fachkundiger Bauleiter für das Projekt.

Dieser Teamgeist gefiel der Landesregierung so sehr, dass sie dem Verein die Höchstfördersumme gewährte. „Darum geht es bei ‘Starkes Dorf’: Den Zusammenhalt fördern“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU), der die Fördermittel gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt (CDU) und Karina Fissmann (SPD) übergeben hat.

Dorfbewohner führen die Arbeiten aus

Insgesamt sind für die Umgestaltung Materialkosten in Höhe von 9374 Euro kalkuliert. Zu den Fördergeldern kommen 3000 Euro aus Mitteln des Vereins, den Rest zahlt die Gemeinde Meißner. Ausgeführt werden die Arbeiten fast zu hundert Prozent in Eigenleistung der Dorfbewohner.

Und weil die den neuen Ortseingang nicht mehr abwarten wollen, haben sie schon losgelegt: Vor 14 Tagen fand der erste Arbeiteinsatz statt. In vier Wochen, schätzt Thomas Görke, ist der Platz fertig – wenn weiter alle mitanpacken.

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