Türen und Herz weit offen

Andreas Heimann ist als neuer Pfarrer des Kirchspiels Abterode vorgestellt worden

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Abschied und Willkommensgruß: (von links) Dekan Dr. Martin Arnold mit Pfarrerin Marita Fehr, die neun Monate lang die Gemeinde Abterode betreut hatte, und dem neuen Pfarrer Andreas Heimann.

Abterode. Seit knapp vier Wochen wohnt Andreas Heimann mit seiner Ehefrau im Abteröder Pfarrhaus und hat die „engagierte und hoffnungsvolle Gemeinde kennengelernt“. Am Sonntag wurde er offiziell als Pfarrer der Ortschaften Abterode, Vockerode und Wellingerode eingeführt. 

Gleichzeitig verabschiedete sich das Kirchspiel mit großem Dank von Pfarrerin Marita Fehr; sie hatte die neunmonatige Vakanzzeit vorbildlich übernommen.

„Die Türen des Herzens und des Pfarrhauses sollen weit geöffnet sein“, verspricht Heimann während der Predigt in Anlehnung an ein Adventsgebet. Der 54-Jährige hatte bisher eine dreiviertel Pfarrstelle im Witzenhäuser Stadtteil Gertenbach. Nachdem nun seine Kinder außer Haus sind, sei die ganze, freie Pfarrstelle in Abterode wie geschaffen für ihn. „Wir sind froh, so schnell einen neuen Pfarrer gefunden zu haben und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit“, betont Bürgermeister Friedhelm Junghans und bittet Heimann, auch eigene Akzente in der Gemeinde zu setzen.

Pfarrer Jan-Peter Schulze (Kirchspiele Germerode und Frankershausen) freut sich ebenso wie Dechant Mario Kawollek, der die Bedeutung der Ökumene unterstrich, auf einen regen Austausch und gegenseitige Unterstützung. Auch Heike Schottenhammer, Leiterin des evangelischen Kindergartens Weidenhausen, ist sich sicher, dass Heimann die Gemeinde und den Kindergarten bereichern wird.

Nachdem Dekan Dr. Martin Arnold, Pfarrer Schulze und Pfarrerin Fehr Heimann in sein neues Amt eingeführt hatten, begeisterte Elena Schieferstein einmal mehr mit ihrem glasklaren und opernwürdigen Gesang. Ganz den Erwartungen entsprechend überzeugte auch Maximilian Göllner an der Orgel und schuf gemeinsam mit dem Gesangverein Liederkranz und der zahlreich erschienenen Kirchengemeinde, die nicht müde wurde kräftig mitzusingen, eine feierliche Atmosphäre – ganz dem Anlass entsprechend.

Dank zum Abschied

Für „die Initiative weit über ihre Pflichten hinaus“ sprach Jörg Rundnagel im Namen der Kirchengemeinde Pfarrerin Marita Fehr großen Dank aus. Fehr war unverkennbar überwältigt von der ihr von allen Seiten zuteil werdenden Anerkennung. „Ich hätte niemals gedacht, dass ich so einen Eindruck hinterlassen habe“, sagte sie, mit Blumen und Applaus überhäuft.

Von Lorenz Schöggl

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