Neu ab 15. April: Buslinien fahren im  Stundentakt rund um den Meißner

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Ab 15. April sind die Buslinien 200 (Eschwege-Waldkappel-Hessisch Lichtenau) von Montag bis Freitag und die Linie 210 (Helsa-Großalmerode-Witzenhausen) täglich im Stundentakt unterwegs.

Die bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember gestartete Angebotsoffensive wird, wie vom NVV angekündigt, in weiteren Landkreisen fortgesetzt. Ab 15. April sind im Werra-Meißner-Kreis die Buslinien 200 (Eschwege-Waldkappel-Hessisch Lichtenau) von Montag bis Freitag und die Linie 210 (Helsa-Großalmerode-Witzenhausen) täglich im Stundentakt unterwegs.

Zusätzlich werden weitere Fahrten auf der Linie 290 (Eschwege-Meißner-Hessisch Lichtenau) angeboten. Auf jeder der drei Linien werden an diesen Tagen zusätzlich je Richtung etwa vier bis sechs Fahrten täglich in den vorhandenen Fahrplan integriert. (Kasten rechts)

Bäderlinie

Im nächsten Schritt erweitert der NVV das Busangebot der Bäderlinie 300 zwischen Bad Hersfeld und Bad Salzungen im Juni dieses Jahres. Auch dort wird es dann an Wochentagen einen Stundentakt in beide Richtungen geben. Zum jährlichen Fahrplanwechsel im Dezember stehen 18 weitere Buslinien an, bei denen zurzeit eine Planung für einen Stundentakt in Abstimmung mit den Landkreisen vorbereitet wird.

Für NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch sind die nächsten Etappen ein wichtiges Signal an die Fahrgäste in Nordhessen: „Seit 1995 wurde das Angebot im Zugverkehr um 38,6 Prozent und im Busverkehr um 18,6 Prozent gesteigert. Damit die Entwicklung auch in Zukunft so weitergeht, steht mit der Angebotsoffensive im ländlichen Raum ein weiterer Meilenstein in Nordhessen bevor.“

Stundentakt für fast alle Linien

Bis Dezember diesen Jahres soll es werktags auf den meisten regionalen Buslinien mindestens einen Stundentakt geben, dafür werden zum nächsten Fahrplanwechsel knapp 2,3 Millionen zusätzliche Buskilometer bei den Verkehrsunternehmen beauftragt. Das sind etwa 20 Prozent mehr gegenüber 2018. Dafür investiert der NVV ab 2020 zusätzlich etwa 4,5 Millionen Euro. „Unser Ziel ist es“, so Rausch, „in allen nordhessischen Gemeinden ein kontinuierliches Angebot über den ganzen Tag in Abstimmung mit den jeweiligen Landkreisen zu planen.

Dass in ländlichen Gemeinden nur morgens, mittags und abends ein Bus fährt, soll es künftig nirgendwo in Nordhessen mehr geben.“ Damit die Planung tatsächlich Realität werden kann, hängt von einigen wichtigen Rahmenbedingungen ab.

Dazu gehören ausreichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Fahrpersonal genauso wie die sinnvolle Verknüpfung mit den Fahrplänen anderer Verkehrsmittel, zum Beispiel mit denen von Regionalzügen und lokalen Bussen. 

Linie 200 (Eschwege- Waldkappel-Hessisch Lichtenau) 

Der bisherige Takt wird mit sechs Fahrtenpaaren ergänzt, sodass montags bis freitags stündlich ein Bus von frühmorgens ab circa 5 Uhr bis abends circa 21 Uhr unterwegs ist. Darüber hinaus plant der NVV zum Dezember die Linie in Zusammenhang mit ergänzenden, bedarfsgesteuerten Fahrten zu beschleunigen. Dazu wird derzeit ein Konzept erarbeitet.  

Linie 290 (Eschwege-Hoher Meißner-Hessisch Lichtenau) 

Das bisherige Angebot wird mit vier Fahrtenpaaren ergänzt, sodass montags bis freitags – mit wenigen Lücken – stündlich ein Bus unterwegs ist. Das Wandergebiet im Geo-Naturpark wird damit noch besser erreichbar sein. Mit dem Fahrplanwechsel in Thüringen im Juni folgt die landesübergreifende Buslinie 300 von Bad Salzungen über Philippsthal und Friedewald nach Bad Hersfeld, die dann werktags auf der gesamten Linie stündlich fährt.

  salz/ red

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