Erster Blick in das barrierefreie Wohnprojekt im Ortskern von Germerode

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In der Dachgeschosswohnung: (von links) die Helfer Horst Muschio und Harald Zindel mit Helena (9) und Diana Wolff aus Germerode, Helfer Johannes Junker, Matthias Schulze und Bürgermeister Friedhelm Junghans.

Einwohner und Interessierte aus Germerode und aus Nachbarorten besichtigten jetzt die vier Wohnungen des barrierefreien Wohnprojekts im alten Lehrerhaus im Ortskern von Germerode.

Sie sehen, was hier seit Juni des vergangenen Jahres entstanden ist, und richten Fragen an diejenigen, die das Projekt mitgestalten. Bei einem Tag der offenen Tür hatten am Samstagnachmittag zirka 50 Menschen das barrierefreie Wohnprojekt im Alten Lehrerhaus in Germerode besichtigt.

Allein oder gemeinsam mit Mitgliedern des Dorfzentrum Germerode e. V. konnten sie die beiden Single-Wohnungen mit einer Fläche von zirka 50 Quadratmetern, die Wohnung mit zirka 100 Quadratmetern und die Dachgeschosswohnung mit zirka 75 Quadratmetern sowie die Kellerräume von innen betrachten und sich ein Bild von dem bisherigen Baufortschritt machen.

Zu den insgesamt vier Wohnungen gehören jeweils ein Kellerraum, der wie der Rest des Hauses per Fahrstuhl erreichbar ist, und ein Pkw-Stellplatz, wobei drei der Wohnungen über einen Balkon und die Dachgeschosswohnung über einen französischen Balkon mit weitem Ausblick verfügt.

Überzeugen konnten sich die Besucher am Tag der offenen Tür am Samstag in Germerode auch davon, dass die vier Wohnungen in dem Haus, das über zwei Eingänge verfügt, barrierfrei sein werden. Dies wird unter anderem durch niedriger angebrachte Lichtschalter und Fenstergriffe in den Wohnungen erreicht.

Die Besucher und Interessenten des barrierefreien Wohnprojekts konnten außerdem erfahren, dass über eine Fernleitung die zentrale Heizung des Dorfgemeinschaftshauses genutzt wird, was mit einem energietechnischen Vorteil verbunden ist. Für Interessierte des Projekts lagen zusätzlich Grundrisse aus und der Verein zeigte sich begeistert von dem regen Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Anfang des kommenden Jahres soll der Bau dann fertiggestellt werden. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dann Mieter gefunden zu haben, die sich in den Wohnungen einrichten wollen. Für eine der beiden kleineren Wohnungen ist dies bereits der Fall.

Auf bisher 2200 Stunden an Eigenleistung und den Einsatz von insgesamt 21 Helfern und dabei den von acht bis neun Engagierten an fast jedem Wochenende kann der Verein bereits zurückblicken und stand den Besuchern am Samstag bei Getränken und Gegrilltem für Fragen rund um das Wohnprojekt zur Verfügung.  esr

Bau soll Anfang 2020 fertig sein

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