Modernes Auto für die Sicherheit

Freiwillige Feuerwehr Abterode bekommt neues Löschfahrzeug

Große Freude über das vorzeitige Weihnachtsgeschenk: Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abterode sowie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Meißner freuen sich mit (vorne von links) Wehrführer Ulrich Brill, Gemeindebrandinspektor Manfred Felmeden, Bürgermeister Friedhelm Junghans, Kreisbrandinspektor Christian Sasse und Landrat Stefan Reuß über das neue Fahrzeug. Foto:  Wüstefeld

Abterode. Die Freiwillige Feuerwehr Abterode hat ein neues Löschfahrzeug bekommen. Für die moderne Technik sind 346.000 Euro ausgegeben worden. 

Der Wunsch eines jeden kleinen Feuerwehrmannes zu Weihnachten sei klar, sagte Meißners Gemeindebrandinspektor Manfred Felmeden: ein Feuerwehrauto, wenn vielleicht auch nur im Miniaturformat.

Die erwachsenen Feuerwehrkräfte aus Abterode haben dementsprechend den Wunsch in groß, und der ist ihnen bereits am Donnerstagabend, also drei Tage vor dem 24. Dezember, erfüllt worden: Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans hat dem Abteröder Wehrführer Ulrich Brill offiziell den Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) übergeben. Das ersetzt das alte LF 16, das nach 30 Jahren Einsatzbereitschaft nun außer Dienst genommen und bereits verkauft wurde.

Die Freude bei den Feuerwehrkräften darüber ist groß: Im Gegensatz zu dem alten Fahrzeug ist das viel besser ausgestattet und technisch auf dem neuesten Stand, erklärt Gemeindebrandinspektor Felmeden: So seien Rettungsschere und -spreizer jetzt viel leistungsfähiger als vorher, zudem gebe es direkt an Bord eine Stromversorgung für beide Geräte.

„Auch haben wir nun viel mehr Ausrüstung mit auf dem Fahrzeug als vorher“, freut sich Felmeden: Neben einem Hebekissen – das unter Fahrzeuge gezogen und aufgeblasen werden kann, damit eingeklemmte Personen befreit werden können –, gibt es jetzt auch ein Rettungsbrett, auf dem Unfallopfer mit möglichen Wirbelsäulenverletzungen fixiert und so transportiert werden können. Und auch die Atemschutzgeräte können jetzt direkt im Fahrzeug und nicht mehr draußen angelegt werden, ebenfalls neu ist ein Teleskopmast, der acht Meter nach oben herausgefahren werden und für eine Rundumbeleuchtung sorgen kann. Und auch ansonsten ist das Fahrzeug gut beleuchtet.

Das alles hat natürlich seinen Preis: 346.000 Euro sind für das Fahrzeug samt der Ausstattung fällig geworden, von denen 234.000 Euro von der Gemeinde Meißner gezahlt werden müssen. „Aber die Feuerwehr wird gebraucht, ebenso wie eine gute Ausstattung. Das sind wir unseren Bürgern und auch den Feuerwehrkräften schuldig“, betonte Bürgermeister Junghans. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Politik und der Feuerwehr bei der Neuanschaffung und hob besonders das Engagement von Norbert Junghans hervor: Der habe als eine Art Projektmanager maßgeblich dazu beigetragen, dass die Feuerwehr Abterode jetzt über ein so modernes Fahrzeug verfüge.

Das wurde auch von Landrat Stefan Reuß mit lobenden Worten bedacht. Denn bei der Feuerwehr-Arbeit gehe es immer um die Sicherheit aller: sowohl der Bürger als auch der Einsatzkräfte. So wolle sich deshalb auch der Kreis an den Kosten beteiligen: Gut 22.000 Euro kämen deshalb als Zuschuss. Den restlichen Anteil von 90.000 Euro übernimmt das Land.

Neues Feuerwehrauto für Abterode

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