Heimatverein Germerode feiert 50-jähriges Bestehen

Freuen sich auf das Fest: Bärbel Hochschild und Silvia Franz (rechts) vom Heimatverein Germerode. Foto:  Junghans

Germerode. Seit ziemlich genau 50 Jahren gibt es nun den Heimatverein in Germerode. Dieser Anlass soll am Sonntag, 27. August, im Kloster Germerode gefeiert werden.

Die Gründung

Der Verein wurde im Jahr 1967 gegründet. Damals war er mit 25 Mitgliedern besetzt. „Man gründete ihn zum Zweck, den Fremdenverkehr nach Germerode zu fördern“, sagt Bärbel Hochschild, die seit 14 Jahren die Vorsitzende des Vereins ist. Der damalige Fremdenverein habe Kurtaxe erhoben und den Gaststätten geholfen, Fremdenzimmer einzurichten, sagt Hochschild. Der Verein habe auch Prospekte hergestellt und verschickt, um Germerode bekanntzumachen. So habe man den Tourismus bis in die 1990er-Jahre in dem Ort aufgebaut. Besonders beliebt sei der Luftkurort bei den Westberlinern aus Tempelhof gewesen. Denn diese waren durch die Teilung Deutschlands in der Ostzone eingeschlossen und kamen so nach Germerode, um dort Urlaub im Westen zu machen.

Der Verein heute

Im Moment hat der Verein 45 Mitglieder und wird auch von Außenstehenden unterstützt. Seitdem Hochschild die Vorsitzende des Heimatvereins ist, hat sich die Hauptaufgabe, der Fremdenverkehr, geändert. „Heute ist das alles regional vom Kreis organisiert und daher haben wir eine Satzung, nämlich die Heimatpflege“, sagt Hochschild.

Die Aufgaben

Der Heimatverein kümmert sich um die Pflege des Verweilgartens des Klosters in Germerode. Außerdem werden regelmäßig Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und auch Bildhauerkurse im Refektorium des Klosters organisiert. Besonders die Pflege des Trinkwassermuseums liegt Hochschild am Herzen. „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und das möchten wir allen Altersgruppen näherbringen.“

Die Feier

Der Austragungsort der Feierlichkeiten ist das Refektorium im Kloster Germerode. Am Sonntag, 27. August, um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung. Besonderer Höhepunkt ist die Präsentation einer Zeitleiste, die von den Ehrenmitgliedern Hannelore Thiel und Wilfried Zinngrebe erklärt wird. 

Von Esther Junghans

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