„Wir pflegen unser Dorf“

In Wellingerode kommt ein neuer Rasentraktor zum Einsatz

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Kurze Vorführung: Wellingerodes Ortsvorsteher Armin Eichelkraut auf dem neuen Rasentraktor. Die Maschine werde zum Wohle der Gemeinschaft des Meißner-Ortsteils eingesetzt.

Den Zusammenhalt pflegen, etwas für den Ort tun – dieses Ziel hat sich der Wellingeröder Verein „Dorf und Heimat“ auf die Fahnen geschrieben. Nun konnte ein neuer Rasentraktor angeschafft werden. 

Wertvolle Unterstützung haben die Mitglieder nun vom Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner erhalten: Über das Regionalbudget wurde ein Rasentraktor gefördert – ein Räumschild, Schneeketten und eine Anbau-Kehrmaschine gibt es auch noch.

Der Rasentraktor

Offiziell übergeben ist der neue Wellingeröder Rasentraktor bereits. Bei Gesamtkosten von rund 7600 Euro wurde eine Förderung von 5854,80 Euro bewilligt. Zusätzlich wurden mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft und des Friedhofsausschusses Geräte wie ein AS-Mäher und ein Laubgebläse angeschafft.

Der Anlass

Hintergrund der Neubeschaffungen war, dass die alten Geräte bereits bis zu 20 Jahre alt und sehr verschlissen waren. Um Fördergelder für die für den Heimatverein erheblichen Investitionen einwerben zu können, wurden unter dem Projekttitel „Wir pflegen unser Dorf und unsere Dorfgemeinschaft“ Ideen entwickelt.

Der Verein

Die Mitglieder des Vereins Dorf und Heimat Wellingerode pflegen seit Jahrzehnten die öffentlichen Flächen in dem Meißner-Ortsteil – zum Beispiel das Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses und den Friedhof. Die neueste Idee der Mitglieder: ältere Mitbürger beim Winterdienst und bei der Straßenreinigung zu unterstützen. Um alle Aufgaben, die gänzlich in ehrenamtlicher Arbeit ausgeführt werden, ausführen zu können, wurde die Neubeschaffung des Rasentraktors nötig.

Die Förderung

Ein erster Förderantrag über das Förderprogramm „Starkes Dorf: Wir machen mit“ wurde im Januar abgelehnt. Ein zweiter Versuch beim Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner schließlich war erfolgreich. Der Ortsvorsteher und zweite Vorsitzender des Heimatvereins, Armin Eichelkraut, zeigte sich glücklich und dankte allen Unterstützern: „Vielleicht können wir ja den einen oder anderen Technikinteressierten damit noch zur Mitarbeit in unserem Verein begeistern“.

Die Reaktionen

Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans hatte das Vorhaben von Anfang an unterstützt und beglückwünschte den Verein zu dieser tollen Ausstattung. „Hoffentlich finden sich immer genügend ehrenamtliche Mitstreiter, die die Maschinen auch nutzen und so für ein schönes Ortsbild sorgen“, sagte er.

Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung freute sich, „ein so tolles Projekt mit Mitteln aus dem Regionalbudget unterstützen zu können“. Das Regionalbudget werde es auch in den nächsten Jahren geben und Sabine Wilke rief dazu auf, auch dort wieder Projekte zu beantragen. 

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